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Zsófia Wolfar

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Kraftentzug

2/2

Celeste Cox

Meliodas Ban Kingston

Legelimentik

4/5

Adrian Black

Alasdair Wolfar

Raven Yorick Connor

Shanti Mathur

Okklumentik

5/5

Adrian Black

Zsófia Wolfar

Mackenzie Lennox
Elpis Hawthorne
Gillian Grandwell

Astralprojektion

1/3

Elexia Auris Prince

Traumwandeln

4/5

Ariana Black

Valkyria Carrow

Silvia Macnair

Ainsley Macnair

Empathie

2/4

Gillian Grandwell

Quinton Arclight

Telepathischer Kraftschlag

1/2

Mackenzie Lennox

Telekinese

1/5

Shanti Mathur

Telekinetische Explosion

1/2

Tristan Kyle Goodale

Animagus

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Ramona Pirata - schwarzer Adler

Zsófia Wolfar - Adler

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Eli Aiken

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Parselmund

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Yin/Yang Zwillinge

2/2

Alasdair Wolfar

Zsófia Wolfar



Networking || Aletheia und Pavel

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Beitrag von Pavel Krol am Sa Jul 27, 2019 11:37 pm

Kaum dass seine Augen zugefallen waren spürte er etwas, dass sich pulsierend in ihm ausbreitete. Bis es sich schlussendlich anfühlte, als würde etwas eiskaltes ihn umarmen. Doch er empfand es in keinster Weise unangenehm, oder beängstigend. Irgendwie war es beruhigend und angenehm. Als würde sich ein Schild um ihn legen. Nach und nach bekam er das Gefühl zu schweben, nicht mehr präsent in seinem Körper zu sein, sondern an einem kalten, sehr kalten Ort. Schneidender Wind strich seinen Rücken entlang und hastig flogen Schneeflocken an ihm vorbei, hinein in schier unendliche Dunkelheit. Er konnte nicht wirklich deuten wo er war. Aber er konnte auch nicht viel erkennen. Nur das er nicht in der Nähe eines Bodens war und dass er es immer mehr bemerkte, dass er wohl an einem sehr kalten Ort war, auch wenn die Kälte nicht sehr weit in ihn eindrang. Ein näher kommendes donnern erregte seine Aufmerksamkeit. Es schien von Wänden zurückzuhallen, weswegen er nicht orten konnte von wo es kam, nur dass es sich näherte. Ein Raunen kämpfte sich gegen das Pfeifen des Windes an sein Ohr. Es schienen Worte zu sein, doch er verstand nichts. Als ihm etwas äußerst faszinierendes aus dem Dunklen entgegen kam, legte er neugierig den Kopf schief. Große, strahlend blaue Augen, die ruhig in einem gigantischem Kopf lagen, sahen ihm entgegen. Ein riesiges Wesen, über und über mit Eis überwachsen, stand vor ihm und grollte etwas. Sein Blick wurde fragend, denn scheinbar wollte es etwas sagen. Eine Welle unerwarteter Wärme strich plötzlich über seinen Rücken und er bekam das Gefühl, noch eine Präsenz zu spüren. Das Wesen vor ihm schien es ebenfalls zu spüren. Es hob eine Hand und drückte ihm seinen ebenso riesigen Finger in den Bauch. Pavel wollte zurückzucken, doch er schien wie eingefroren. Er konnte weder vor noch zurück. Das Raunen ertönte wieder über die eisig blauen Lippen des Eisriesen. Doch nun hörte er was er sagte. Die Stimme klang in seiner Sprache in seinem Kopf nach. "Menschen sollten nicht hier sein ... Geh nach Hause ... Du wirst schon erwartet ..." Die Wärme umwaberte ihn und zog ihn zurück. Er spürte die Schwere seines Körpers wieder und die Kälte wich nach und nach. Seine Augen waren noch schwer, doch er spürte die Anwesenheit der Ravenclaw neben sich. Ein kurzes Lächeln zuckte in seiner Mimik und leise, so dass nur Aletheia es hören konnte, fragte er: "Ist etwas?"
Langsam begann er sich zu rühren, stützte sich auf den Arm auf, den er gerade noch als Unterlage für den Kopf genutzt hatte und drückte sich hoch. Die Andere wollte er zu einer Faust ballen und sie dann wieder entspannen, um auch von dort das letzte Rest Kälte zu vertreiben, doch er spürte sofort einen stechenden Schmerz. Seine Nase zuckte. Mehr Reaktion konnte er unterdrücken, doch als er auf seine Handfläche sah, erkannte er den grund für den Schmerz. Eine große Branntwunde war zu erkennen. Zwar schien sie bereits wieder zu verheilen, aber dennoch sah die Mitte der Wunde noch recht frisch aus und schmerzte ungemein. Außerdem verschwand die Kälte nicht. Genauestens begutachtend, drehte er seine Hand im Mondlicht hin und her und erkannte auch das Symbol. "Ah.", sagte er, als hätte er eine Erkenntnis. Die hatte er auch. Ihm wurde gerade klar, weshalb es nie funktioniert hat, wenn er dieses Symbol aufgemalt hatte. Man musste es nicht aufmalen. Der Zauber malte es selbst, wenn man ihn richtig machte. Wobei er sich nicht ganz sicher war, ob das, was er gerade gesehen hatte auch zu diesem Zauber gehört hatte. Eigentlich sollte es nur ein Frostzauber sein.
"Können wir mit dem Ritual beginnen?", fragte er und sah zu Aletheia, als wäre nichts gewesen. Ihm war bewusst, dass er eingeschlafen sein musste. Er wusste jedoch nicht wie lange. Vielleicht konnte er so feststellen, wie spät es mittlerweile war. Der Höhe des Mondes nach zu urteilen, war es bereits deutlich später.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am So Jul 28, 2019 12:00 am

Gerade als Aletheia sich Pavels Hand zuwenden wollte um die Heilung zu beschleunigen, bemerkte sie wie er sich langsam regte. Anscheinend wachte er gerade von selbst wieder auf. Gut, dann hatte sich das Problem schon mal gelöst.
 
Nachdenklich musterte sie den Slytherin und lächelte dann leicht zurück. „Ja, es ist bald soweit.“ Dass er eingeschlafen war, darauf sprach sie ihn nicht an. Beobachtete nur still wie er sich aufrichtete und seine Hand betrachtete. Sie wusste zumindest schon, was das nächste war, mit dem sie ihre Zeit in der Bibliothek verbrachte. Sie wollte wissen, was dort alles an Informationen zu diesem Zauber und Zeichen zu finden war.
Darf ich zuerst noch deine Hand heilen, oder machst du das selbst? Danach können schon in wenigen Minuten beginnen, ja.“, fragte sie dann mit ruhiger beiläufiger Stimme, während sie sich wieder etwas entfernte und die letzten Handgriffe vorbereitete. Die Steine waren platziert, der Rest passte auch, jetzt fehlte nur noch das Buch. Sie zog es aus ihrem Umhang und setzte sich damit in die Mitte des Steinkreises, den sie zuvor bereits ausgelegt hatte. Er war genau um den Felsen, auf dem sie zuvor gesessen hatte.
 
Um noch ein paar Sachen zu klären...unterbrich das Ritual nicht. Dem Buch passiert nichts.“, sie lächelte leicht bei dem Gedanken daran, wie sie sich erschrocken hatte, als sie das Ritual das erste Mal gesehen hatte.
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Beitrag von Pavel Krol am So Jul 28, 2019 12:44 am

Als Aletheia sich entfernte warf er ihr einen Seitenblick hinterher, bevor er wieder auf seine Hand sah: "Ich denke, das bekomme ich hin. Mach du dich für das Ritual fertig. Das ist wichtiger.", gab er ebenso neutral als Antwort und suchte in seiner Tasche nach seinem Zauberstab. Leise murmelnd wirkte er einen Zauber und die Branntwunde verschwand, als wäre nie etwas gewesen. Die Hand schien sogar von jedem Zeichen der Anstrengung befreit zu sein. Keine Narbe, keine Schwiele. Das Einzige was blieb war das Symbol und es strahlte weiterhin Kälte aus. Wenn es wenigstens an einer anderen Stelle wäre, als direkt auf dem Handrücken. Langsam schob er seinen Ärmel nach oben und sah nach, ob dort ebenfalls etwas vom Zauber übrig geblieben war, doch dem war nicht der Fall. Aber es wäre eine bessere Stelle gewesen, als die Hand. Aufmerksam betrachtete er die sichtbaren Sehnen in seinem Unterarm und spürte plötzlich ein Brennen. Er biss die Zähne zusammen, um keinen Mucks zu machen, während Aletheia wieder am Wasser arbeitete. Als würde etwas, das auf seiner Haut festgefroren war, versuchen sich wegzubewegen. Es zerrte und riss und er schloss die Augen und stützte seinen Kopf an der Hand ab. Nach und nach änderte sich der Ort von dem der Schmerz ausging und als er endlich abklang sah er wieder hin. Der Pfeil schien ihm auf seinem Unterarm entgegen. Rumoren hallte in seinem Kopf nach und er konnte darauf schwören, dass er gerade stürmischen Wind pfeifen gehört hatte. Hastig zog er den Ärmel wieder runter und stand kopfschüttelnd auf, um zur Ravenclaw zu gehen.
"Das will ich auch hoffen ... Außerdem dürften wir dann ziemliche Probleme bekommen..." Er wollte alles andere als Ärger von Miss Booklen bekommen. Auf keinen Fall. Was sollte er denn machen, wenn er Bibliotheksverbot bekam? Dann würde er nichts mehr zu tun haben.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Do Aug 01, 2019 6:15 pm

Aletheia unterdrückte ein Schmunzeln. Klar, das Ritual war wichtiger. Nun, ganz wie er meinte. So lange er ihr nicht zusammenbrach würde sie ihn machen lassen.
 
Also widmete Thea sich dem Buch, schlug bedächtig die Stelle auf, wo die Weite herausgerissen worden war.
Was Pavel machte verfolgte sie nicht weiter. Sie blickte stattdessen wie in Gedanken versunken in das Wasser. Ging im Kopf nochmal alles durch. Sie durfte keinen Fehler machen. Zuviel war es, das sonst passieren konnte.
 
Plötzlich wurde sie aus ihren Überlegungen herausgerissen und ihr Kopf fuhr herum. Sie spürte eine Bewegung, die sie nicht zuordnen konnte, und eine Aura von Schmerz. Pavel.
Sie sah, wie er die Augen geschlossen hatte und die Zähne zusammenbiss. Er hatte seinen Ärmel nach oben geschoben. Und auch, wenn Thea nicht recht sehen konnte was da vor sich ging. Es war der Arm, an dessen Hand sich das Symbol gebildet hatte…

Sie grummelte lautlos und verfluchte die Experimentierfreudigkeit des Slytherins. Was hatte der sich nun schon wieder eingebrockt? Sie würde es weiter beobachten und sehen was sie dazu herausfinden konnte.
 
So wandte sie sich erstmal wieder ab, beobachtete aber aus den Augenwinkeln unauffällig weiter. Immerhin schien es aufgehört zu haben.
Sie streute noch etwas Salz auf das Buch und blickte dann wieder in den Himmel hinauf. Voll und hell stand nun der Mond dort oben. Badete die Lichtung in seinem silbrigen Licht.
Thea lächelte und spürte wie die Magie in ihr pulsierte.
 
Sie drehte sich zu Pavel und musterte ihn kurz prüfend, dann nickte sie auf eine Stelle neben sich, außerhalb des Steinkreises, innerhalb eines etwas größeren, den sie noch darum herum gelegt hatte. „Setz dich.“ Kurz legte sie den Kopf schief. „Da ich nicht glaube, dass du nur danebensitzen und abwarten willst bis ich dir hinterher davon erzähle…. Solltest du dich an mir festhalten. Und nicht loslassen, sonst bist du raus und wirst doch warten müssen. Und keine Magie, bitte. Jedes noch so kleine Anwenden kann zu Beeinflussungen führen und das Ergebnis verfälschen, wenn nicht schlimmeres. Egal was passiert, bleib ruhig, ok?
Sie wartete auf ein Zeichen, eine Antwort von Pavel, dann legte sie das Buch auf ihren unterschlagenen Beinen zurecht, streckte Pavel ihre Hand hin und schloss erneut die Augen.

Zuerst passierte nichts, während sie sich gänzlich versuchte auf die Magie um sich herum einzustimmen und sich ihr anzupassen. Dann begann sie schließlich leise, doch mit klarer, leichter Stimme in einer längst vergessenen Sprache zu singen. Sanft schwebten die Laute über die Lichtung.

Es begann kaum bemerkbar, doch wurde immer stärker.
Nebel zog auf, sammelte sich über dem Boden und begann Formen zu bilden.
Das Wasser begann sich in seinem Bett zu regen und zu erheben.
Etwas, wie ein Sturm formte sich um Thea und das Buch, behinderte die Sicht auf die junge Elbin, und doch irgendwie auch nicht.

Pavel schien teils mit in das Zentrum genommen zu werden, teils außenvorzubleiben. So wie Thea es sich gedacht hatte. Er war kein Feenwesen. Also wollte sie ihn nicht den Kräften, die innerhalb ihres Kreises wirken und zerren würden, aussetzen. Durch die Verbindung mit ihr würde er trotzdem mitbekommen was geschah, ohne die meisten Auswirkungen ertragen zu müssen. Dass sie stattdessen regulieren und ausgleichen würde, was durch die Verbindung über den kleineren Kreis hinaus ging, verschwieg sie ihm.

Währenddessen sang Thea unbeirrt weiter, lenkte die Magie so wie sie sie haben wollte. Und der Nebel wurde dichter, zentrierte sich zunehmend über dem Buch. Der Sturm um sie herum wurde immer stärker.
Aus dem Wasser formte sich eine kleine Kugel und schwebte zu Aletheia hinüber. Sank tiefer und wurde von dem Buch scheinbar aufgezogen.

Plötzlich begann es sich zu verändern. Die Seiten wurden zu Holz, Wurzeln brachen aus dem Buch heraus. Nahmen an Volumen zu, schlangen sich eng um Aletheia und schlossen sie ein in einen Kokon aus Holz, verankerten sich schließlich mit dem Erdreich.
Auch Pavel wurde mit hineingezogen. Nicht körperlich, da saß er frei wie zuvor, doch in seinem Geist wurde es so dunkel wie um Thea in dem Kokon, als sie die Verbindung zwischen ihnen verstärkte und damit den für sie am kräftezerrendsten Teil begann.  

Währenddessen wurde der Sturm nicht weniger, im Gegenteil, er veränderte nur seine Richtung, drang nun auf das neugeschaffene Gehölz ein, bildete einen rauschenden Strom, der an Holz und Wurzeln zerrte. Auch Pavel wurde etwas hin und her geschüttelt.

Im Inneren war nur das Tosen zu hören und zäh waberte die Magie umher, nahm Aletheia die Luft zum Atmen. Sie kämpfte mit der Macht, die um sie herumtobte und die sie einfangen musste. Doch es lohnte sich.
Bilder formten sich in der Dunkelheit des Kokons in dem sie saß und rasten im Zeitraffer an ihr vorbei.
Thea öffnete die Verbindung zu Pavel soweit, dass er die Bilder ebenfalls sehen konnte.
Dabei konnte sie aber nicht verhindern, dass sie auf ihn einströmten, wie ein Wasserfall. Zu viel anders war da, das sie zurückhalten musste. Es war schwer die Magie zu kontrollieren und das Ritual aufrecht zu halten, gleichzeitig Pavel es mitverfolgen zu lassen und ihn davor zu schützen, dass das Ritual auch seine Kräfte, magisch, wie psychisch anzapfte.
Vor Anstrengung begann sie zu zittern. Je länger der Bilderstrom anhielt, desto schwieriger wurde es für sie. Es war ein altes Buch, knappe zweitausend Jahre alt...

Das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen aus denen die Seiten hergestellt worden waren, des Tieres, aus dessen Haut der Ledereinband des Buches gefertigt war.
Schließlich begann die Geschichte des Buches. Seine Herstellung, all die Hände durch die es gegangen war. Die Gesichter, derer, die darin lasen. Bis…
 
Thea schwankte und der Schweiß stand ihr auf der Stirn.
Sie beobachtete wie die Seite aufgetrennt wurde, wie das Versteck geschaffen, eine einzelne Feder und ein verkleinerter Schlüssel hineingelegt und das Versteck wieder verschlossen wurde. Wie die Seite schließlich großteils herausgerissen wurde. Das letzte, das sie sah, waren die Gesichter, von Pavel und ihr, wie sie in der Bibliothek über dem Buch gessessen hatten und nur kurz darauf sie alleine, unmittelbar vor und während dem Ritual. 
 
Hastig schloss sie die Verbindung zu Pavel wieder, damit sich dessen Geist und Wahrnehmung wieder normalisieren - und sie sich auf die Beendigung des Rituals konzentrieren konnte. Der für ihn interessante Teil war vorbei.

Erschöpft sang sie die letzte Strophe des Rituals, brachte die Magie wieder dazu sich zurück zu ziehen.
Der Sturm flaute wieder ab und es wurde absolut windstill. Das Wasser zog sich wieder in seinen Lauf zurück und gluckerte wieder leise vor sich hin. Der Nebel waberte wieder auseinander und lichtete sich, verschwand.

Dann stagnierte die Veränderung für einen Moment und zurück blieb das seltsame Holzgerüst, das sich um Aletheia und das Buch gebildet hatte und regte sich nicht. Eine unheimliche Stille breitete sich auf der Lichtung aus.

Plötzlich fiel das Holzgerüst abrupt in sich zusammen.
Nur wenige Sekunden später gab es keine Beweise mehr für das Geschehen. Ruhig lag das Buch wieder da, wie als wäre nichts gewesen, die Erde unberührt, kein Zeichen von den wilden Wurzeln, die sich hineingeschlagen hatten.

Und Aletheia… sackte kraftlos in sich zusammen.
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Networking || Aletheia und Pavel - Seite 3 Empty Re: Networking || Aletheia und Pavel

Beitrag von Pavel Krol am Di Aug 13, 2019 12:56 pm

Schweigend setzte er sich neben sie, wie sie es verlangte und gab ihr widerwillens seine Hand. Erneut. Seines Erachtens machte er das in dieser Nacht schon viel zu oft. Doch er sagte nichts, murrte nur in Gedanken. Gebannt hörte er ihrem Gesang zu, versuchte herauszufinden, in welcher SPrache sie da sang, doch er verstand es nicht. Kein Wort kam ihm bekannt vor, weshalb sein Blick auf das Buch schweifte. Er spürte den Wind stärker werden und sah Nebel aufkommen. Seine Augen sprangen gehetzt von einem Phänomen zum nächsten. Die Verbindung aus Wasser, Wind und Nebel versperrte ab und an seinen Blick auf Aletheia, doch er konzentrierte sich darauf sie nicht aus den Augen zu lassen, obwohl er sie fast vor Schreck losgelassen hätte. Doch er durfte nicht. sie hatte es gesagt. Sonst wäre er draußen und würde nicht erfahren, wer die Seite herausgerissen hatte. Als Wurzeln aus dem Buch herausschlugen, japste er erschrocken, zuckte zusammen und zwang sich nicht loszulassen und zu weichen. Es war ein mächtiger Zauber. Er konnte es spüren und ziemlich offensichtlich sehen. Der Wind zerrte an ihm und drückten ihn hin und her. Seine Hand rutschte fast von ihrer, doch er griff fester zu, um nicht abzurutschen.
Geblendet von den plötzlichen Bildern kniff er die Augen zusammen. Ganz kurz nur musste er wegsehen, um sich an die Bilderflut zu gewöhnen. Es brannte als würde er direkt in die Sonne sehen. Doch zum richtigen Zeitpunkt konnte er seinen Blick ganz auf die Geschichte des Buches werfen und erkannte, wer die Seite herausgerissen hatte. Die roten Haare, die listigen grünen Augen. Neben den Weasleys kannte er nur noch eine weitere Person, die so auffällig rote Haare hatte. Sie hatte nur schon vor Jahren ihren Abschluss gemacht. Maisie Munro. Eine Slytherin und überaus überzeugte Todesserin. Sie war eine von denen, die dafür gesorgt hatten, dass er heute war, wer er war. Obwohl er sie für ziemlich arrogant hielt. Vor allem dafür, dass ihre Familie wirklich nichts hatte. Weder Geld noch Macht. Außerdem hatte Pavel noch in ihrem Abschlussjahr herausgefunden, dass sie gar kein Reinblut war. Ihre Familie bestand aus Mugglen und Squibs. Sie war ein Schlammblut gewesen, dass sich die Geschichte nur so lange eingeredet hatte, bis sie es selbst geglaubt hatte.
Wie er in der Bibliothek bereits angesprochen hatte, war es ein Kuvert gewesen, das darin versteckt gewesen war. Hätte er von anfang an gewusst, dass es Maisie gewesen war, hätte er es sofort sagen können. Schließlich hatte er den Trick von ihr gelernt. Sie war ausgezeichnet darin etwas ins Schloss zu schmuggeln. Wieso sie aber in diesem Fall gleich eine ganze Seite herausriss, war ihm schleiherhaft. Aber die Slytherin schien von etwas aufgeschreckt worden zu sein. Vermutlich war es eine Kurschlussreaktion.
Angespannt betrachtete er die Szenerie vor sich. Er hatte sie losgelassen, als es nichts mehr zu sehen gab. Fast unbwusst zog er seinen Zauberstab, machte dabei einen leichten Schritt zurück und rieb sich die Augen. Der Wind riss an seinem Umhang und zerzauste seine Haare. Durch das Wasser brachte er eine unangenehme Kälte mit sich, von der er eine Gänsehaut bekam, aber er ignorierte es. Sein Blick blieb wie gebannt auf auf der magischen Wand aus Wind, Wasser und Wurzeln. Als der Sturm abklang und sich das Wasser zurückzog, bildete er sich ein, dass sein Herzschlag das lauteste auf der ganzen Lichtung war. Aber die Aufregung des Schauspiels war nicht einfach an ihm vorbeigezogen. Das kleine Ding raste in seiner Brust und sein Atem ging schneller. Wie erstarrt sah er das einsamstehende Wurzelgerüst an. Wagte sich keinen Schritt vor. Wartete, dass etwas passierte.
Plötzlich begann es zu knacken, das Holz zu bersten und das Gerüst in sich einzufallen. Die einzelnen Teile verschwanden, lösten sich auf, als wären sie nie dort gewesen und in ihrer Mitte kam eine erschöpfte Aletheia zum Vorschein. Er konnte sie schwer atmen sehen. Sie war bleicher als zu Beginn des Rituals. Das konnte er sogar im Licht des Vollmondes erkennen.
Als sie in sich zusammensackte, machte er einen Satz nach vorne. Fing sie auf, bevor sie ganz zu Boden stürzte. "Ich hab dich.", murrte er leise, nicht wissend, ob sie das mitbekam und setzte sich hinter sie, damit er sie an sich lehnen konnte. Hastig zog er sich seinen Umhang aus und legte ihn über sie. So sehr er seinen Großvater nicht ausstehen konnte, hatte er doch meistens guten Rat für viele Sachen. Unter anderem, dass man eine Person, die unter schwerer Erschöpfung lit, warm halten musste. "Ruh dich aus.", sagte er leise, "Ich passe auf." Dabei sah er sich aufmerksam um. Er wusste nicht, ob der Schutzkreis um sie herum zusammengrbochen war, oder weiterhin bestand hatte, auch wenn Aletheia am Ende ihrer Kräfte war. Schließlich hatte er nicht mitbekommen welchen Zauber sie dafür verwendet hatte.
Ein lautes Knacken drang aus der Dunkelheit des Waldes auf die Lichtung und sein Kopf fuhr herum. Er konnte nichts erkennen. Das Geräusch verriet nur, dass es etwas war, dass sich fortbewegte. Seine Wangenmuskeln zuckten, seine Augen flogen die Silouhetten der Bäume entlang, um Bewegung zu erhaschen. Mit Aletheia an sich gelehnt, hatte er aber keinen Rundumblick.
Er verzog das Gesicht und nahm wieder seinen Zauberstab in die Hand. Langsam und deutlich einen hebräischen Zauberspruch vor sich hersagend, kratzte er mit der Spitze des Stabes ein paar Zeichen in den Boden. Nun war es wohl an ihm ein kleines Ritual zu fabrizieren. Denn das laute Knacken kam mittlerweile aus mehreren Richtungen. Er wiederholte den Spruch immer und immer wieder, bis er die Symbole für den Zauber fertig hatte. Wenn er auf Aletheia aufpassen musste, brauchte er einen Beschützer, der Wache stand und Notfalls diejenigen, die um sie herumschlichen aufhielt. Hastig sah er sich nach einem Stein um. Spitz und scharfkantig. Glücklicherweise fand er am Ufer im Licht des Mondes einen und zauberte ihn zu sich. Pavel biss die Zähne zusammen. Sachte, um die Ravenclaw, die weiterhin an ihm lehnte nicht zu wecken, griff er um sie herum und Schnitt sich in den Unterarm. Die Wärme, die sich dabei ausbreitete tropfte nach und nach auf die Symbole herab. Verwischte ihre Konturen. Unbeirrt begann er seinen Zauber erneut zu wiederholen. Bis er spürte, wie der Boden zu zittern begann. Zunächst sachte, als würden ein großes Tier auf sie zukommen, dann immer mehr, bis es einem Erdbeben glich. "Donar, schütze uns.", zischte er und begann sich auf den Abraxanerhengst zu konzentrieren. Als erneut in dieser Nacht Wind aufkam und Staub und Erde mit sich trug, kniff er die Augen zusammen und hielt sich schützend einen Arm vor das Gesicht. Jedoch kam ihm, dass Aletheia nicht selbst den Staub von sich fern halten konnte, weswegen er schützend die Arme um sie schlang. Mit Widerwillen. Denn auch wenn es nötig war, hatte er weiterhin nichts für Berührungen übrig. Er drehte sie etwas, dass ihr Rücken in Richtung des Zentrums des Zaubers zeigte, ihr Kopf unter seinem Kinn geschützt an seiner Brust lehnte und sie mit den Armen stabil in dieser Position hielt. Der Wind riss an seinem Umhang, den er mit Müh und Not auf der Ravenclaw behielt. Krachen, Rumoren, Knarzen von Holz drang an sein Ohr und hohles Klappern. Das Beben ebbte ab und der Wind lies nach. Pavel verharrte in seiner Position. Erst als ein Schnauben über die Lichtung hallte sah er auf. Ein riesiges Wesen stand vor ihnen, bewegte prüfend seine mächtigen Schwingen aus Wurzeln und Erde. Es war größer und kräftiger als sein Abraxaner. Vermutlich war dies der enormen magischen Energie zu verdanken, die hier auf der Lichtung zuhause war. Sie hatte den Zauber stärker gemacht. Außerdem beinhaltete sein Golem Bauteile, wie er schnell bemerkte, die er noch nie vorher an seinen Wesen gesehen hatte. Es musste an der Lichtung liegen. Den seine pferdeartige Schöpfung zierte ein massiger Einhornschädel. Das auffällige im Licht des Vollmondes silber glänzende Horn auf seiner Stirn war kaum zu übersehen. Auch nicht die rot-schwarzen Adern, die sich pulsierend über die Oberfläche des Wesens zogen.
Die leeren Augenhöhlen des Schädels schienen sich wachsam umzusehen, jede Bewegung erhaschend. Es tat seine Arbeit, es ging dem Befehl nach, dem er ihm gegeben hatte. Pavel begann zu grinsen, es blitzte in seinem Blick. Er war mehr als zufrieden mit seinem Werk.
Prüfend besah er sich daraufhin Aletheia. Es wäre zwar unwahrscheinlich, doch wusste er nicht was die Folgen von ihrem Ritual sein konnten, weshalb er testete, ob sie noch atmete. Er kam auf den Schluss, dass sie vermutlich nur schlief. Was ihr nicht zu verübeln war. Der Slytherin fühlte sich auch von mal zu mal müder. Obwohl er vor kurzem noch geschlafen hatte. Der Golem konnte nicht der Grund sein. Er brauchte nur zur Aktivierung Lebensenergie. Danach lief er weiter. Vielleicht hatte er zur Aktivierung mehr gebraucht, als normalerweise? Sachte versuchte er seine Körperhaltung zu ändern, ohne Aletheia zu wecken, da fiel ihm auf, woran es liegen könnte. Ihm war nicht bewusst geworden, dass sei Arm weiterblutete, während der Golem enstanden war. Er war so darauf bedacht gewesen die Ravenclaw vor dem Wind zu schützen, dass er es vergessen hatte. Leise, matt wirkte er einen Heilzauber und spürte entgültig den Blutmangel. Seine Augen fielen zu und er lehnte mit der Wange an ihren Hinterkopf. Schwindel und Müdigkeit übermannten ihn.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Di Aug 13, 2019 10:39 pm

Es war nicht so, dass Aletheia seinen Widerwillen nicht bemerkte. Auch, wenn er nichts dergleichen sagte, seine Aura sprach davon. Und in Verbindung mit dem, was sie bereits wusste wunderte es sie kein bisschen. Fast tat es ihr Leid, dass sie ihn wieder dazu nötigte. Fast… außerdem, überließ sie ihm ja die letztendliche Entscheidung…
Auch als er ihre Hand dann ergriff, schloss Thea ihre Finger nur soweit, dass er sich jederzeit von ihr lösen konnte, wenn er wollte. Sie brauchte lediglich den Hautkontakt, das weitere überließ sie ihm. Vielleicht machte das ihm die Sache etwas einfacher.
Dann konzentrierte sie sich ganz auf das Ritual. Nur ab und an spürte sie eine Veränderung von Pavels Griff an ihrer Hand, doch weiter konnte sie nicht auf ihn achten. Es war schon schwer genug.
Sie beobachtete neugierig die Bilder, die sich vor ihr auftaten. Die junge Frau, die dabei deutlich zu sehen war kam ihr nicht auch nur bekannt vor. Nun, vielleicht konnte Pavel etwas mit diesem Gesicht anfangen oder sie würde sie sicher auch in einem der alten Jahrbücher finden, denn ganz klar, handelte es sich hier um eine Schülerin, Slytherin. Das grenzte auch schon einiges ein, zumal es irgendwann in den letzten Jahren gewesen sein musste.
 
Endlich war auch der letzte Ton des Rituals verklungen.
Sie hatte bemerkt, wie Pavel sich von ihr gelöst hatte, sobald sie die Übertragung der Bilder gestoppt hatte. Gut, so fiel das ‚Tor‘ über den inneren Kreis hinaus weg und damit auch einiges, was sie an Energie zusätzlich brauchte. Trotzdem… es hatte bereits sehr an ihren Kräften gezerrt. So anstrengend war es das letzte Mal nicht gewesen, doch damals, waren es auch andere Umstände gewesen… kein Vollmond, eine Elbin, statt einem Menschen… und das Buch war nicht so alt gewesen…
 
Sie bemerkte noch wie sich der Kokon um sie öffnete, wie alles wieder verschwand.
Dann ließ Aletheia zu, dass die Erschöpfung sie einholte. Ihre Augenlider und Glieder waren so schwer, dass sie nachgab und einfach zusammensackte. Sie brauchte ihre allerletzten Reserven noch, denn sogar die schwarzen Finger der Bewusstlosigkeit griffen nach ihr. Das allerdings durfte oder konnte sie nicht zulassen. Schon ganz instinktiv kämpfte ihr Verstand dagegen an. Sie war eine Kriegerin und musste im Notfall reagieren können, sie durfte nicht das Bewusstsein verlieren. (Wie sie hier im Fall des Falles noch dazu fähig sein sollte groß etwas ausrichten zu können… lassen wir mal dahingestellt…)
So blieb sie in einer seltsamen Schwebe hängen und versetzte sich selbst in einen Tranceähnlichen Zustand. Alles, was Energie kostete wurde heruntergefahren auf ein Minimum, während sie, wenn auch etwas gedämpft, mitbekam was um sie herum passierte.
Damit spürte sie auch, wie sie fiel. Wartete auf den dumpfen Aufprall. Doch er kam nicht. Stattdessen spürte sie Hände, die sie auffingen. Auch Pavels Stimme konnte sie hören. Und eine Wärme, die sich über sie legte, mit Pavels Geruch. E schien sie sogar an sich zu lehnen.
Sie konnte nicht umhin sich etwas gerührt zu fühlen, dass er sich um sie sorgte. Sie kannte genügend, die ihre Schwäche ausgenutzt hätte, doch bei Pavel… ob sie es doch riskieren konnte? Sie war so unendlich müde…
Aber sie spürte auch, wie es um die Lichtung herum immer unruhiger wurde. Sie konnte gerade nicht ganz sagen, was da alles versammelt war und sie wusste, ihr Schild würde noch etwas von selbst halten. Schilde wie dieser mussten nicht durchgehend mit Energie gespeist werden, sie wurden geschaffen und blieben für eine bestimmte Weile aufrecht, sie konnte nur leider nicht sagen wie viel Zeit vergangen war und wieviel ihnen mit dem Schild noch blieb. Das machte ihr Sorgen. Zwar hatten sie gute Chancen darauf, dass Wesen wie die Zentauren auf der anderen Seite des Schildes standen und ihr helfen wollten, genauso möglich war es aber, dass da Wesen waren, die ihre Schwäche ausnutzen wollten. In ihrem derzeitigen Zustand würden z.B. die Spinnen sie nicht so ernst nehmen, wie normalerweise.
Sie konnte nur hoffen, dass sie entweder noch genügend Reserven zusammenkratzen konnte, wenn der Schild zusammenfiel oder sie sich, im besseren Fall, wieder etwas hatte regenerieren können. Glücklicherweise kostete dieser besondere Ort mit dem Vollmond nicht nur mehr Energie, weil mehr freigesetzt wurde, sondern er war auch so kraftvoll, dass sich ihre eigenen Bestände wieder schneller auffüllen konnten.
 
Plötzlich spürte sie wie sich Pavel bewegte. Ein Zauber wurde gewoben. Pavel schien die Situation ebenfalls zu unsicher finden und… erschafft einen Golem.
Während ihr Körper wie schlafend dalag, schmunzelte sie gedanklich müde. Er hatte auf ihre Worte gehört. Der Golem, würde auf die anderen Wesen anders wirken, als wenn der Mensch sich ihnen gegenüberstellen würde.
 
Dankbar bemerkte sie ebenfalls, wie Pavel auch jetzt in dem Wind und Staub versuchte sie zu schützen. Sie selbst würde erst aus ihrem körperlichen Schlafzustand herauskommen, wenn es wirklich nicht anders ging.
 
Sie spürte wie Pavels Finger nach ihrem Puls tasteten. Aber auch wie sich etwas an ihm veränderte. Aletheia war plötzlich wieder alarmiert, sie nahm war, wie Pavel ebenfalls zusammensackte. Der Zauber hatte ihm offenbar zu viel abverlangt. Doch soweit sie es in diesem Moment beurteilen konnte war er nicht in akuter Gefahr.
Also entschied sie weiter in ihrer Regenrationsphase zu bleiben, legte nur einen kleinen Wärmezauber auf sie beide. Und bereute es so gleich mit starken Kopfschmerzen, als schon dieser minimale Zauber wieder ihre Reserven strapazierte. Aber sie wollte nicht riskieren, dass Pavel unterkühlte.
 
Wie lange es letztendlich noch dauerte, bis sie spürte, dass ihre Kräfte wieder auf ein akzeptables Level angestiegen waren, konnte sie nicht genau sagen. Doch es war für den Moment genügend.
Das Schild war mittlerweile tatsächlich erloschen, doch Pavels Golem tat sehr effektiv und treu seinen Dienst. Schon seine Anwesenheit schien vieles abzuschrecken, dennoch musste er immer wieder aktiv werden.
Vorsichtig begann sie sich wieder zu bewegen. Sie wollte Pavel nicht wecken und verstärkte mit einem sehr leichten Zauber, der dieses Mal zu ihrer Erleichterung nicht mehr ins Gewicht fiel, seinen Schlaf, bevor sie sich aus seinen Armen herauswand und ihn behutsam auf dem Gras hinlegte. Auch seinen Umhang legte sie noch auf ihn. Der Wärmezauber hielt glücklicherweise noch.
Dann sah sie sich kurz um. Sie konnte tatsächlich ein paar Zentauren am Waldrand entdecken, die kritisch zu ihr und Pavel hinüberblickten. Lächelnd nickte sie ihnen dankend zu. Wie es aussah hatten sie sich bereitgehalten, für den Fall eingreifen zu müssen, wenn der Golem fallen sollte.
Denn an anderer Stelle war der Golem gerade tatsächlich mit er kleinen Gruppe Riesenspinnen auf Konfrontation. Aber darum kümmerte sich Thea ersteinmal nicht, das geschaffene Wesen kam mit ihnen soweit klar.
Stattdessen wandte sie sich wieder zu Pavel. Untersuchte ihn kurz. Es schien lediglich hoher Blutverlust gewesen zu sein, der seinen Tribut gefordert hatte. Den Flecken auf dem Boden nach zu urteilen hatte er einiges an Blut verloren gehabt.
Um ihm bei der Neubildung etwas zu helfen nahm sich Aletheia einen kleinen Stein und verwandelte ihn in einen Becher. Füllte ihn mit frischem Wasser und sammelte ein, zwei Kräuter, die sie so klein rupfte wie sie es schaffte und hineingab. Mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen, da sie sich sicher war, dass er sie dafür verfluchen würde, würde er das gerade mitbekommen, hob sie seinen Oberkörper und vor allem seinen Kopf leicht hoch. Lehnte nun ihn bei sich an. Gewissenhaft sorgte sie dafür, dass er das Gemisch trank und schluckte.
Dann legte sie ihn vorsichtig wieder ab und ließ ihn weiterschlafen. Nun würde sie einfach abwarten, bis Pavel wieder aufwachte. Der hatte dafür noch ein paar Stunden Zeit ehe allmählich langsam die Sonne aufgehen würde.

Sie sah nun zu der Gruppe Spinnen und Golem. Die tanzten immer noch um einander herum, wobei der Golem sich stetes zwischen den Krabbelwesen und den beiden Zweibeinern hielt. Thea beschloss ihm nun etwas unter die Wurzeln zu greifen.
Sie erhob sich und richtete sich langsam zu ihrer vollen Größe auf. Noch hatte sie zwar nicht wieder ihre gesamte Kraft zurück, doch dafür würde es locker reichen.

Mit festen Schritten trat sie näher. „Genug! Sucht euch euer Fressen woanders. Hier gibt es für euch nichts zu holen.“ Sie jagte eine Welle aus Magie von sich weg, in alle Richtungen. Nicht stark, doch scharf genug um als Warnung zu gelten, die noch über etwa zwei Kilometer von ihrem Standpunkt aus spürbar sein würde.
Sofort hatet sie die Aufmerksamkeit der Spinnen, nur der Golem wand sich ihr nur kurz zu und achtete dann wieder auf die Spinnen. Doch die zogen nun hastig lieber den Rückzug vor. Nicht verwunderlich, schon einmal hatte Thea sie in ihre Schranken gewiesen, das hatten sie nicht vergessen. Damals war ihre Gruppe deutlich dezimiert worden, weil sie es nicht hatten einsehen wollen…


Auch insgesamt wurde es ruhiger um die Lichtung herum und Aletheia bemerkte, wie auch die Zentauren, nun, wo sie offensichtlich wieder selbst auf sich achten konnte, wieder verschwanden und wohl zu ihrer Herde zurückkehrten.
Zufrieden drehte sie sich zu dem Golem und betrachtete ihn nun genauer. Trat auch näher an ihn heran. Strich sanft über seinen Hals und Kopf. „Ich danke dir.“, flüsterte sie ihm zu und lächelte leicht. Eine prächtige, sehr interessante Mischung, die Pavel da kreiert hatte.
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Beitrag von Pavel Krol am Mi Aug 14, 2019 1:44 am

Ab und an öffnete er kraftlos seine Augen, wenn er wieder etwas vernahm, was seinen Körper für gewöhnlich in Alarmbereitschaft gebracht hätte. Doch viel brachte er nicht mehr zustande. Er spürte noch, wie sich Wärme um sie herum ausbreitete, hob leicht suchend den Kopf, um herauszufinden, wer den Zauber gewirkt hatte. Doch lies er den Kopf gleich wieder zurücksinken. Sein Blick wurde verschwommener von mal zu mal, wenn er aufsah. Doch er hörte das Knacken immer öfters. Was auch immer es war machte sich keine Mühe mehr sich zu verbergen. Hoffentlich schaffte Donar's Abbild beide zu beschützen. Zischen, Kratzen und das Aufstampfen des Golems liesen ihn ein letztes Mal aufsehen, bevor er endgültig von der Onmacht übermannt wurde. Der Wall schien gefallen zu sein, doch er konnte schon nicht mehr erkennen, wer auf sie zu kam.

Der Golem unterdessen hatte die Gefahr bereits vorhergesehen und bewegte sich in Richtung der Spinnen, die durch den fallenden Zauber auf die Lichtung stürzten. Er breitete seine mächtigen Schwingen aus, stemmte seine aus Wurzeln bestehenden Beine in den Boden und senkte sein behörntes Haupt zum Angriff. Er schnaubte. Die Spinnen zögerten kurz. Der Golem machte einen Schritt nach vorne und die Spinnen kamen ihm entgegen. Sie konzentrierten sich auf ihren mächtigen Gegner und liesen die beiden Schüler außer acht. Ohne zu zögern spießte das künstliche Geschöpf die erste Spinne, die ihm zu nahe kam auf, während es den Rest mit einem Flügelschlag zur Seite schupste. Bekam eine Spinne doch einmal die Gelegenheit selbst zu attackieren, werf der Golem sie sogleich ab, oder überging den Biss, den vermutlich ein gewöhnliches Wesen nicht unbeschadet überstanden hätte. Aber so bestand es nur aus Erde und Wurzeln. Es verspürte keinen Schmerz. Das war sein Vorteil der großen Anzahl an Gegnern gegenüber. Er pflügte sich durch die Wellen durch und wenn einmal eine Pause war, so stellte er sich zurück zu denen, die er beschützen sollte. Als Aletheia sich wieder zu rühren begann war sein einziger Schaden ein geknickter Flügel und ein paar dünne Wurzeln, die auf der Lichtung verteilt waren. Der Golem nahm die Magie der Elbin war und wandte kurz den Kopf zu ihr, um zu erkennen, dass sie einen Zauber über seinen Schöpfer legte. Doch weiter reagierte er nicht darauf, denn es fügte ihm keinen Schaden zu. Er würde es spüren, wenn dem so wäre. Mit den leeren Augen starrte er die beiden regungslos an, bis die nächste Welle kam, die er abzuwehren begann.

Pavel indessen war weiterhin in seiner Bewustlosigkeit gefangen, verstärkt durch den Zauber der Ravenclaw, der sofort seine Wirkung zeigte. Dass er das Gebräu trank war eher eine unterbewusste Reaktion seines Körpers auf die Flüssigkeit. Nur einen kurzen Augenblick setzte der Zauber aus, als die magische Welle auch über ihn hinwegfegte. Er schlug geschwächt die Augen auf, merkte, dass er auf dem kalten Boden lag und sah sich stöhnend um. Sein Kopf fühlte sich an wie Watte. Aletheia schritt auf den Golem zu, der starr am Rand der Lichtung stand. Verschwommen konnte er Umrisse von niedergestreckten Spinnen sehen, bevor der Zauber wieder zu wirken begann und er wieder einschlief.

Der Golem warf einen Blick zu Pavel nach hinten. Schlang dabei seinen langen knochigen Hals um die Ravenclaw. Tiefe Kratzspuren zogen sich durch die weißen Knochen, an den Stellen, an denen die Spinnen ihn erreicht hatten. Dort wo Erde, Gestein und Wurzeln waren begannen die pulsierenden Adern bereits die Wunden zu schließen und ihm seine urspüngliche Form zurückzugeben. Er sah noch einmal kurz in den Wald hinein und wandte sich dann ab. Drückte die Elbin dabei zurück zu dem Slytherin. So konnte er sie besser beschützen, wenn sie zusammen waren. Ihre Worte kommentierte er mit einem Schnauben. Zurück bei Pavel stellte er sich in seine Ausgangsposition und wartete. Das Horn strahlte im Mondlicht und deutlich stärker, seit der letzten vergangenen Angriffswelle. Ein heller Schleiher zog sich von der Spitze herab wie ein Nebel. Wanderte den Schädel des Einhornes entlang und verdrängte die schwarzen Adern. Ein weißes Glühen entstand in den Augen des Wesens. Es schüttelte sich und sah sich um und starrte Aletheia mit schief gelegtem Kopf an. Währenddessen zog sich der Schleier immer weiter über den Körper und verdrängte das Schwarz, wobei ein schwarzer pulsierender Fleck auf seiner Brust übrig blieb. Es war ein spitzer, scharfkantiger Stein. Mit Blut überzogen und mit Schriftzeichen versehen. Die, die Pavel in den Boden geritzt hatte und der den er benutzt hatte, um sich in den Arm zu schneiden. Zu seinem Pech ein wenig zu tief. Je heller das Wesen wurde, desto natürlicher schien es sich zu bewegen. Schüttelte sich immer mal wieder, schnaubte, versuchte das Gras vom Boden zu fressen. Doch der schwarze Stein in seiner Brust pulsierte weiter und schien wieder an Kraft zu gewinnen und machte sich daran das Geschöpf wieder zu übernehmen. Pavels Magie kämpfte mit dem des Einhornes um den Körper.

Der Slytherin hingegen schlief. Tief und fest. Erst nach einer Stunde regte er sich wieder. Stöhnte wieder leise und griff sich an die Stirn. Sein Kopf schmerzte und als er versuchte sich aufzurichten schwankte alles. Was bei Merlins Unterwäsche war passiert? Er wusste noch, dass er seine verbesserte Golem-Beschwörung verwendet hatte und dann war er zusammengesackt. Aletheia in seinen Armen. Aletheia? Er sah sich erschrocken um. Der Schwindel hielt ihn kurz zum Narren, bevor er sie neben sich erkannte. Auch den Golem, auf dessen Oberfläche sich Licht und Dunkelheit stritt. Langsam rührte er sich mehr. Schob seinen Umhang von sich. Tastete um sich und versuchte sich stabil hinzustellen. Nach nur einer Stunde Regenerationszeit war er noch sichtlich wackelig auf den Beinen, doch er wollte aufstehen und zu seiner Kreatur. "Wir... Wir...", setzte er an und schwankte auf das Wesen zu, "Sollten uns auf den Rückweg machen." Ächzend lief er an der Ravenclaw vorbei und sürzte gegen den steinernen Körper des Golems.






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Beitrag von Aletheia Salvatora am Di Aug 20, 2019 7:44 pm

Aletheia spürte wie sich der Golem zu ihr wandte als sie ihren Zauber über Pavel legte. Es wunderte sie nicht. Der Slytherin hatte ihn geschaffen als Schutz, somit war der Golem auch mit ihm verbunden und würde besonders auf seinen Schöpfer achten. Ebenso war sie sich dessen Aufmerksam bewusst als sie versuchte Pavel so gut es ging zu helfen, zumindest bis die Spinnen wieder angriffen und sich der Golem wieder darauf konzentrierte.
 
Auch, dass Pavel kurzzeitig erwachte, als sie den Stoß an Magie losließ nahm sie wahr, doch sie kümmerte sich nicht darum. Es würde ohnehin nicht lange anhalten, dafür war er noch nicht stark genug um ihren Zauber abzuschütteln. Stattdessen musterte sie den Golem. Er hatte auch so das ein oder andere abbekommen, doch es schien schon wieder zu ‚heilen‘.
 
Schmunzelnd ließ sie sich von dem Geschöpf wieder zu Pavel hinüberschieben. Beobachtete fasziniert, wie sich der Golem zu verändern begann. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Als das Geschöpf sie anstarrte, streichelte sie lächelnd über seinen Kopf. Es war offensichtlich was hier gerade passierte und auch, wie stark Pavels Magie gewesen war, die er in diese Erschaffung hatte hineinfließen lassen.
Thea beobachtete das etwas, währenddessen huschten ihre Gedanken hin und her. Ihr war ein Gedanke gekommen, der sie nicht mehr losließ und so betrachtete sie ihn von allen Seiten. Wandte sich schließlich von dem Geschöpf ab und trat mit einem flüchtigen Blick auf Pavel zum Wasser hinüber, schöpfte mit dem Becher, den sie zuvor für Pavel verwandelt hatte etwas daraus und stellte den gefüllten Becher auf einen Felsen, mitten ins Mondlicht.


Dann  verwandelte sie noch einen zweiten Becher und füllte den ebenfalls mit Wasser, allerdings nahm sie diesen mit als sie wieder zu Pavel zurückkehrte und setzte sich neben ihn auf den Boden. Sie spürte, dass Pavel nicht mehr lange brauchen würde um wieder aufzuwachen.

Tatsächlich dauerte es nur noch etwas und sie hörte ihn stöhnen. So wie er reagierte hatte er Kopfschmerzen, nicht ungewöhnlich, bei hohem Magieverbrauch und auch der Blutverlust rächte sich noch immer etwas. Sie hatte bereits damit gerechnet, wartete eigentlich nur noch darauf, dass er wach genug war um sie wahrzunehmen.
Geduldig saß sie da und beobachtete, wie er versuchte sich aufzusetzen. Da sie nicht wollte, dass er sich unwohl fühlte machte sie auch keine Anstalten ihm einfach zu helfen.
Erst als er sich erschrocken umsah, gab sie ein leises „Ich bin hier.“ von sich. Sie erhob sich als er es ebenfalls tat. Bereit notfalls einzugreifen, sollte er wieder fallen. Sie begleitete ihn zu seinem Geschöpf.
Wir haben noch genügend Zeit. Zu allererst solltest du noch etwas zu Kräften kommen. In diesem Zustand kannst du unmöglich zur Schule, geschweige denn Wolfar oder Cox gegenübertreten. Beide würden das doch sofort nur gegen dich verwenden.“, erwiderte sie nur darauf und hielt ihm den Becher entgegen. “Trink. Es hilft.
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Beitrag von Pavel Krol am So Aug 25, 2019 10:45 pm

Um ihn herum drehte sich alles und er musste die Augen schließen. Seine Stirn berührte die kühle steinerne Oberfläche des Golems, als seine Kraft wieder ein wenig nachlies und er sich an der Kreatur aufrecht halten musste. Er verzog das Gesicht. Zornig von ihrer Zurechtweisung, aber auch erschöpft und resigniert, weil sie ja recht hatte. Es brachte ihm nichts als Nachteile jetzt in die Schule zu gehen. Lehrer könnten sie entdecken und Fragen was sie um diese Uhrzeit draußen machten und vor allem wieso er in diesem Zustand war. Nicht zu vergessen Wolfar und Cox. Spätestens Asmodai würde mitbekommen, wie er zurück in sein Bett taumelte. So wie er sich im Augenblick fühlte zweifelte er daran, dass er ohne Hilfe die Treppen zu den Schlafsälen hoch kam, geschweige überhaupt in die Verliese, ohne irgendwo zu stürzen.
Blinzelnd öffnete er wieder die Augen und sah auf den Becher in Aletheias Händen. "Was ist das?", fragte er, misstrauen lag in seiner Stimme, aber keine Ablehnung. Er wollte nur wissen, was das war. Auch sein Golem wirkte fragend und er beugte den Hals zu ihnen nach unten und schien am Inhalt zu schnuppern. Es kostete ihm wieder einiges an Anstrengung die Hand vom Stein zu lösen und sie um den Becher zu schließen. Er spürte sie zittern, doch er versuchte sie angestrengt davon abzuhalten.
Es war zum Haareraufen. Was war in letzter Zeit nur mit ihm los? Er hielt sich nicht unter Kontrolle, zeigte immer wieder Schwäche gegenübern anderen und vor allem ... schien er Vertrauen zu Aletheia zu gewinnen und sich diese Anfälle auch noch getrost in ihrer Umgebung zu erlauben. Wie lange kannten sie sich jetzt? So richtig? Einen Monat? Klar, er hatte viel in der kurzen Zeit über sie herausgefunden, aber dennoch.
Sein Kopf wummerte weiterhin und die Dunkelheit übermannte seine Augen. Er schloss sie und lies sich langsam an der kräftigen Seite des Golems hinunterrutschen. Sitzen. Ganz dringend. Unruhig ein und ausatment lehnte er seinen Kopf an das Bein an seiner Seite. "Geht es dir wenigstens gut?", seine Stimme klang gebrochen, doch dennoch verständlich. Sein Mund war trocken. Als wäre er den ganzen Tag durch eine Wüste gelaufen. Er warf wieder einen Blick in den Becher und hob ihn etwas. "Wehe du versuchst mich damit umzubringen... Du kannst dir sicher sein, dass er dafür sorgen wird, dass du mir folgst.", kommentierte er gehässig und setzte dann den Becher zum trinken an. Der Golem schnaubte und betrachtete seinen Schöpfer. Er wollte sofort reagieren können, wenn etwas war.
Angewidert verzog er das Gesicht, als die Flüssigkeit in seinen Mund lief und einen bitteren Geschmack verbreitete. Obwohl er sich dazu Zwang musste er nach wenigen Schlucken wieder absetzen und es schüttelte ihn. Außerdem hatte er das Gefühl gerade das zu sich genommen zu haben, was sein Beschützer zu Lebzeiten gefressen hatte. Zumindest konnte er schwören, dass da ein Grashalm auf seiner Zunge klebte.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Fr Sep 06, 2019 4:45 pm

Stumm beobachtete Aletheia den Slytherin. Sie konnte seine Schwäche deutlich spüren, doch sie reichte ihm nur den Becher. Hoffend, dass er ihre Hilfe akzeptierte.

Tatsächlich nahm er den Becher entgegen. Mit zittrigen Händen… und nicht ohne seine Portion Misstrauen.
Thea lächelte nur leicht. „Ein altes Rezept zur Regeneration der magischen und körperlichen Energie. Nichts, das dir schaden kann, versprochen.“ Sie war schon froh, dass er nicht versuchte seinen Zustand mit aller verbliebener Macht vor ihr zu verstecken.

Thea sah zu wie sich Pavel zu Boden sinken ließ. Musterte ihn aufmerksam. Bemerkte dabei auch sein unruhiges Atmen.
Etwas stirnrunzelnd sah sie sich das an. Ob sie es wagen konnte ihn nochmal insgeheim zu untersuchen? Nein, entschied sie. Nicht ohne ihn vorher zu fragen.

Dann hörte sie seine Stimme, er klang seltsam, so sehr, dass sie im ersten Moment leicht erschrak. Sie ließ sich ihm gegenüber wieder auf den Boden sinken. „Ja, mir geht es gut. Dein Geschöpf hat sehr gut auf uns aufgepasst und meine Magie erholt sich hier sehr schnell wieder. Ich bin wieder fast die alte. Zwar werde ich wohl für den Rest des Tages ein klein wenig vorsichtiger mit meinen Kräften umgehen müssen, aber nichts, was mir sehr Probleme bereiten sollte. Du bist es, um den du dir Sorgen machen solltest.“, antwortete sie mit sanfter Stimme und sah ihn wieder aus aufmerksamen Augen an.

Dann lächelte sie leicht erheitert. „Oh, keine Sorge, das würde ich nicht wagen.“ Nicht bei dir., huschte ihr durch den Kopf.

Und beobachtete wie Pavel endlich trank. „Ich weiß, es schmeckt nicht, aber es hilft. Ganz nach dem Motto je schrecklicher etwas schmeckt, desto besser ist das Ergebnis.
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Beitrag von Pavel Krol am Sa Sep 07, 2019 2:49 pm

Abwinkend schüttelte Pavel den Kopf und murrte etwas unverständlich vor sich hin. Er wurde schon wieder fit. Wurde er bis jetzt immer. Kein Grund sich Sorgen zu machen. Er holte tief Luft und trank das Gebräu leer. "Wehe ich kann Asmodai nachher nicht aus dem Fenster werfen.... So wie das schmeckt müsste ich Riesenkräfte bekommen", hustete er leise in sich hinein. Beim letzten Rest hatte er sich verschluckt. Er verfiel in Schnappatmung, weil sein geschwächter Körper glaubte, dass er jetzt auch noch ertrank. Und zu allem übel wurde ihm auch noch schlecht. "Psiakrew!", zischte er und hielt sich die Hand vor den Mund. Ohne darüber nachzudenken war er ins Polnische verfallen, aber dafür musste er seinen Magen gerade zu sehr im Zaum halten, um über die Sprache nachzudenken, in der er vor sich hin fluchte. Er schloss die Augen und konzentrierte sich auf seine Atmung. Ein und langsam wieder aus. Ein und langsam wieder aus. Etwas besserte es sich, aber ihm blieb übel und er schluckte schwer, als auf die Hand sah, mit der er sich den Mund zugehalten hatte. Sie war ganz blutverschmiert. Wenn er sie genauer betrachtete war auch der Ärmel seines Hemdes ganz blutig. Zwar bereits dabei zu trocknen, aber dennoch. "Oops..." Es dämmerte ihm wieder was passiert war. Er hatte den Golem belebt und sich dabei zu tief geschnitten. Im Normalfall reichten ein paar kleine Tropfen. Sein Blick wanderte die pulsierenden Adern des Geschöpfes entlang. Normalerweise bestand ein Golem auch nur aus totem Material. Aber dieser hier war mehr als offensichtlich kein Normalfall. Die Adern. Der Einhornschädel. Vermutlich hatte er so viel Energie in diesen Blutzauber gegeben, dass er mehr als Gewöhnlich geworden ist. Dafür zahlte Pavel nun den Preis. Sein Körper kämpfte mit dem Blutmangel. Aber der Trank begann allmählich zu wirken. Zumindest fühlte er sich langsam etwas kräftiger. Noch nicht bereit einen Zauber zu sprechen, aber dennoch stärker werdend.
"Wehe du erzählst irgendwem... das hier...", er deutete mit zittriger Hand auf sich selbst. Das wäre mehr als erniedrigend, wenn noch mehr davon erfahren würden, als jetzt schon.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Sa Sep 07, 2019 3:42 pm

Dass Pavel ihre Worte nicht ernst nahm und lediglich abwinkte und vor sich hin murmelte… es überraschte Aletheia nicht, dennoch verdrehte sie leicht die Augen. Das war mal wieder so typisch Pavel.

Sie schüttelte leicht den Kopf.
So wie du dich verausgabt hast, solltest du froh sein, dass der Trank es schafft deine Kräfte wieder restlos aufzufüllen. Das kommt Riesenkräften gleich, immerhin hättest du dich fast umgebracht und kein anderer Zauber oder Trank könnte dich so schnell wieder auf die Füße bringen.

Sie beobachtete wie sich Pavel verschluckte und er fluchte. Die Übelkeit war zu erwarten gewesen, eine häufige Nebenwirkung, mit der der Trank den Trinker ‚testete‘. Ein Grund, warum er nur selten verwendet wurde. Da sie nicht eingreifen konnte ohne die Wirkung des Trankes abzuschwächen wartete sie, behielt Pavel aber wachsam in den Augen.

Sie entspannte sich als sich Pavels Atmung wieder beruhigte.
Dann hob sie amüsiert eine Augenbraue. „Oops? Das trifft es nicht gerade, oder?“ und schaute zum Waldrand. Ein kleiner Fuchs war dort aufgetaucht und beobachtete versteckt zwischen den Büschen die beiden Schüler und das Wesen vorsichtig.

Lächelnd sah sie in die Richtung. „Na komm schon, Kleiner. Komm zu mir.“, lockte sie das junge Tier sanft zu sich. Prompt knackte es auch im Unterholz und das Tier tappste vorsichtig, immer mit einem scheuen Blick auf Pavel und besonders dessen Geschöpf zu Thea hinüber.
Die letzten Meter huschte er dann eilig stets darauf bedacht, die Elbin zwischen sich und den beiden anderen zu haben zu ihr und versuchte erstmal stürmisch Aletheia das Gesicht abzuschlecken. Die Elbin lachte vergnügt. „Ruhig, Kleiner.“ Und begann den Fuchs zu kraulen, der es sich darauf hin neben ihr gemütlich machte, den Kopf auf ihrem Schoß.
Kopfschüttelnd sah Aletheia zu Pavel und unterdrückte ein leises Seufzen. „Das werde ich nicht, Pavel.“
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Beitrag von Pavel Krol am Sa Sep 07, 2019 10:26 pm

Vermutlich hatte die Ravenclaw recht. Er hatte beim Versuch sie beide zu beschützen sich selbst fast umgebracht. Verflucht, was war nur los mit ihm? Seit wann ging er für jemand anderen solche Risiken ein? Er war es gewöhnt sich bis zum Äußersten zu treiben, wenn er eine neue Erkenntnis haben wollte. Aber für jemand anderes? Die einzige Person, für die er das vielleicht noch getan hätte wäre Meg gewesen und vielleicht.... Nein, an diese Person wollte er nun ganz bestimmt nicht denken.
Er schloss die Augen und spürte, wie er immer mal wieder für kurze Momente das Bewusstsein verlor. Verwirrt versuchte er herauszufinden, wen sie da Kleiner nannte, aber er konnte die Augen kaum öffnen. Die letzte Welle Dunkelheit nahm ihn länger mit sich. Er lies den Becher fallen und sein Kopf fiel gegen das steinerne Bein. Alles fühlte sich an, wie in Watte eingepackt.
Doch als er wieder klar wurde, merkte er, dass seine Energie wieder stärker war. Er spürte auch langsam wieder Wärme aus seinem Inneren kommen. Der Trank hatte seine Bewustlosigkeit genutzt um ihn zu stärken. Pavel ächzte. "Danke.", flüsterte er mehr, als dass er sprach. Es war eigentlich nicht seine Art sich bei irgendwem zu bedanken. Aber er fand es gerade jetzt durchaus angebracht. Sie waren hier. Gemeinsam. Und sie kümmerte sich so gut sie konnte um ihn. Wahrscheinlich würde sie sogar noch mehr helfen. Aber ihr dürfte mittlerweile klar sein, dass er nicht gerne Hilfe bekam. Blinzelnd öffnete er wieder die Augen. Er zod die Brauen zusammen und sah auf den Fuchs. "Ein Freund von dir?", murmelte er und richtete sich wieder gerader.

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Networking || Aletheia und Pavel - Seite 3 Empty Re: Networking || Aletheia und Pavel

Beitrag von Aletheia Salvatora am So Sep 08, 2019 2:39 pm

Ruhig saß Aletheia da, beobachtete Pavels Reaktion auf ihre Worte. Es überraschte sie etwas. Er schien etwas verwirrt, sehr nachdenklich, aber schien ihre Worte nicht negativ aufzufassen. Gut. Neugierig fragte sie sich an woran er wohl gerade dachte. Doch sie würde ihn nicht fragen.
 
Stattdessen sah sie sich kurz um. Konzentrierte sich aber wieder auf Pavel als sie bemerkte, dass der Trank eine weitere Nebenwirkung zeigte. Nichts beunruhigendes aber und so entspannte sie sich schnell wieder, passte nur auf, dass er nicht irgendwie umkippte und sich dabei verletzte.
Streichelte währenddessen den jungen Fuchs, der es sichtlich genoss.

Plötzlich hörte sie Pavel sprechen und sah flüchtig zu ihm, bevor sie sich wieder dem Jungtier zuwandte. Ein kleines sanftes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht bei seinem Wort. „Gern geschehen.“, antwortete sie ebenso leise und meinte es auch absolut ernst.

Dann sah sie wieder auf und bedachte ihn mit einem ernsten, aber offenen Blick. „Danke.“ So wie er war auch sie niemand, der sich oft und leicht bedankte. Doch Pavel hatte etwas getan, das noch kaum jemand für sie getan hatte. Zumindest kaum jemand, der ihr selbst so ähnlich war… Es gab dem Geschehenen eine andere Bedeutung. Eine, die sie nicht für selbstverständlich hielt. Es war leicht Mundis zu beeinflussen, und nicht selten taten sie dann die dümmsten Sachen, wenn sie glaubten es könnte sie beeindrucken oder ihr nützen. Bei Pavel aber hatte sie es nie versucht. Gut, anfangs ein klein wenig vielleicht, magielos, aber sie hatte es seitdem nicht mehr darauf angelegt. Alles was er tat, tat er aus eigenen Stücken und  das, obwohl er ein solcher misstrauischer Einzelgänger war, der seine Handlungen und Worte stets im Voraus bedachte.
Und doch hatte er versucht sie zu schützen, sie vor Verletzungen zu bewahren, hatte bei einem anspruchsvollen Ritual ohne zu zögern oder die Risiken zu bedenken offenbar auch versehentlich übertrieben und sich beinahe selbst umgebracht. Und er ließ vor ihr Schwäche zu. Auch etwas, das sie ihm hoch anrechnete. Und bei dem sie wusste wie viel Vertrauen es nötig hatte, selbst wenn man noch so schwach war.. mit einem starken Willen, wie sie beide ihn besaßen…
 
Sie sah kurz auf den Fuchs hinunter und riss sich aus ihren Überlegungen. „Ich fand ihn an meinem zweiten Tag. Er war nahe Hogsmeade in eine Falle von illegalen Jägern gelaufen. Ich habe ihn befreit und mich um ihn gekümmert.
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Beitrag von Pavel Krol am Mi Dez 25, 2019 11:07 pm

Stillschweigend beobachtete er die Beiden. Seine Augen wanderten über den Pelz des Fuchses, über Aletheias Hand. Ihre Worte brachten ihn zum Schmunzeln. "Ein Glückspilz.", sagte er und fixierte die Ravenclaw, "Da hatten wir beide wohl Glück dich in der Nähe zu haben." Zumindest sah Pavel eine gewisse Ähnlichkeit. Nun ja. Er hätte die Wahl gehabt, ob er sich in diese missliche Lage bringt, oder nicht. Zumindest mehr, als der kleine Fuchs.
Suchend durchforstete er seine Hosentaschen, nachdem er dort nichts fand die Taschen seines Umhangs un der Uniform. Doch seufzend musste er aufgeben. "Nichts zu essen für dich dabei, Kleiner.", entschuldigte er sich bei dem Tier und zuckte mit leeren Händen die Schultern.
Der Slytherin sah auf, als er leises Vogelgezwitscher hörte. "Wir sollten nun wirklich langsam...", sagte er und griff neben sich an das steinerne Bein. Das lebende Abbild seines Abraxaners stützte ihn mit dem Kopf, als er sich aufrappelte. Die Energie war wieder annehmbar anwesend. Das Mittel wirkte Wunder. "Komm.", er hielt ihr eine helfende Hand entgegen, während er sich mit der anderen noch am Golem festhielt, "Donar kann uns bis zum Waldrand tragen." Das würde Zeit und Energie sparen.


-- Z E I T S P R U N G --

Seit dem Zwischenfall im Verbotenen Wald war nicht einmal eine ganze Woche vergangen. Nun saß er in den tieferen Teilen des Schlosses auf einer harten Holzbank. Vor ihm eine lange Tafel, sein Kopf war nach vorne gesunken. Er sog scharf die Luft ein. Es brannte höllisch. "Du solltest dich endlich wehren.", quiekte eine Stimme und hallte durch das Gewölbe der Küche. "So! Und so!" Pavel sah auf und beobachtet die kleine Hauselfe auf dem Tisch, wie sie einem unsichtbarem Gegner einen Haken nach dem anderen verpasste. Nicht einmal ein Schmunzeln hatte er dafür übrig, er sah nur wieder zu Boden. Sie seufzte. "Hand.", zitierte sie und er hob sie. Aufgeschürft und mit einigen Blauen Stellen sah sie ähnlich aus wie sein Gesicht, das von der Elfe bereits vorsorglich verarztet wurde. "Du gehst heute noch zum Direktor.", sprach sie weiter und Pavel schüttelte den Kopf. "Ich regel das schon noch alleine...", murmelte er und bekam als Antwort einen empörten Aufschrei. "Na klar. Indem du dich andauernd verhauen lässt?" Er schwieg und lies seine Hand versorgen. Sein Blick hing an der hölzernen Tischkante, seine Gedanken an Racheplänen.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Fr Dez 27, 2019 11:23 am

Aletheia strich mit ruhigen Bewegungen durch das weiche Fell des jungen Fuchses und sah zu wie sich das Tier genüsslich mit dem Kopf auf ihrem Schoß entspannte. Sie spürte Pavels Blick auf sich, doch sie ließ sich nicht davon stören. 

Erst als der Slytherin sprach blickte sie zu ihm auf. Ließ es zu, dass er den Schimmer von Überraschung, solche Worte von Pavel zu hören, in ihrem Blick erkennen konnte, wenn er genau hinsah. Ein Zugeständnis und ihre Antwort darauf, dass er ihr zuvor weit genug vertraute um vor ihr Schwäche zuzulassen. Dann wurde ihr Blick weich und sie lächelte.
Ich habe auch Glück. Eure beider Anwesenheit empfinde ich als sehr angenehm“ Dann grinste sie leicht. „Und langweilig wird es mit euch auch nicht.“

Lächelnd beobachtete sie dann wie Pavel in seinen Taschen suchte. Es war schön zu sehen wie jemand sich um Tiere kümmerte ohne, dass er sie kannte. Sie griff in ihre Tasche und zog einen kleinen Beutel mit Beeren heraus. Die Elbin tauchte ihre Hand hinein und streckte sie gefüllt dem Jungtier vor die Nase. Vorsichtig begann der junge Fuchs zu fressen, darauf achtend, sie nicht zu verletzen.
Ein glückliches und entspanntes Lächeln lag auf ihrem Gesicht, während Thea liebevoll auf das Tier hinuntersah. Auch das war ein Zugeständnis an Pavel. Seltenst zeigte sie vor anderen Gefühle, die sie verletzbar oder angreifbar machten. Besonders solche wie die Zuneigung, die sie zu dem jungen Fuchs empfand. Sie kannte zu viele, die ein solches Wissen ausnutzen würden, um ihr zu schaden. Doch bei Pavel….

Noch etwas genoss sie die Ruhe des Waldes, schon viel zu bald würde wieder der Stress im Schloss weiter gehen, der Lärm.
Sie bemerkte wie Pavel aufstand und sich näherte, sah aber noch nicht auf. Stattdessen beugte sie sich hinunter zum Kopf des Fellknäuls, das den Kopf wieder auf ihrem Schoß gebettet hatte und ihr sachte über die Hand schleckte. Leise flüsterte sie ihm etwas ins Ohr und das Tier fiepte leise, hob dann den Kopf, sah in Pavels Richtung und stand auf, ehe es schnell verschwand. Dann erst wandte sie sich wieder zu Pavel. Dankend nahm sie seine Hand und erhob sich. Prüfte bei dem kurzen Kontakt schnell Pavels Zustand und stellte dabei zufrieden fest, dass sich seine Kräfte wieder annehmbar regeneriert hatten. Sehr schön, sie liebte es, wenn ihre Tränke so funktionierten, wie sie wollte.
Dann blickte sie zu Donar und nickte langsam. Sie zweifelte nicht daran, dass das Wesen sie auf sich reiten lassen würde, wenn Pavel es wünschte, aber…
Thea sah zu Pavel. „Bist du dir sicher, dass es für dich in Ordnung geht, wenn ich mich mit dazu setze? Ich kann auch laufen, oder mir mein eigenes Transportwesen rufen.“ Prüfend beobachtete sie die Regungen in Pavels Gesicht, wusste sie doch wie ungern er Nähe zuließ und wie unwohl er sich dabei fühlte.
 
----kurzer Zeitsprung----
Eine Zeit später sammelte sich die kleine ungewöhnliche Gruppe am Waldrand. Eine Elbin, ein Mensch, ein Golemwesen, das kein Ganzes mehr war. Thea lächelte und strich Donar über den Hals. „Ich habe noch ein Geschenk für dich.“, flüsterte sie in sein Ohr und strich an seinem Hals entlang hin zu dem Stein, der den Golem mit Blut und Schrift zum Leben erweckt hatte. In der anderen Hand hielt sie nun die kleine Schale, die sie auf der Lichtung ins Mondlicht gestellt hatte. Gefüllt mit Wasser und einer ganz besonderen weiteren Zutat. Behutsam strich sie einen Teil von der Mixtur über Donars Stirn, dann über die Stelle des Steins, murmelte leise, kaum hörbar etwas – und brach den Stein heraus, träufelte zeitgleich den Rest des Wassers über die Stelle. Sofort setzte die Veränderung ein und aus dem Golemwesen, wurde nun gänzlich ein lebendiges Wesen. Strahlend Weiß stand es vor ihnen und Thea musterte es mit einem Funkeln in den Augen. „Geh, und lebe, aber besuch uns manchmal, ja?“ lächelnd drehte sie sich ab, nickte Pavel, noch immer lächelnd zu und machte sich auf den Weg zum Schloss zurück.
 
---Zeitsprung, keine Woche später---
Aletheia streifte mal wieder durch das Schloss, etwas führte sie in die Tiefen des Gemäuers. Lautlos bewegte sie sich durch die Gänge. Durch eine versteckte Tür. Sie wusste, wohin dieser Weg sie führte und schaden konnte es nicht, sie hatte nämlich nicht vor später beim Essen aufzutauchen. Leise schlüpfte sie durch den Eingang und schlich die Treppe hinunter. Das Klappern von Geschirr drang bereits zu ihr herüber. Und leise Stimmen. Hauptsächlich piepsige, hohe. Kurz lauschte sie den Gesprächen. Die meisten schienen sich um die Arbeit der Hauselfen zu drehen, doch eine… mit langsamen Bewegungen kam sie näher, blieb aber noch verborgen hinter der Ecke stehen. Pavel. Das war Pavels Stimme, die da gerade eine Antwort murmelte, die sie beinahe nicht verstanden hätte.
Die Augen verdrehend erfasste sie aber dennoch den Sinn seiner Worte. Dieser Sturkopf, gedanklich seufzend trat sie still um die Ecke und setzte sich neben ihn. Sie war gespannt wie er reagieren würde, ob er abstreiten würde, verbergen, wie schlecht es ihm ging. Hoffend, dass sie es nicht bemerkt hätte. Doch sie hatte bereits gesehen wie er aussah. Angeschlagen, aufgeschürft, Hämatome bildeten sich bereits. Und er schien Schwierigkeiten beim Atmen zu haben. Und selbst, wenn er das Äußere vor ihr verbergen könnte, so spürte sie noch immer, dass es ihm alles andere als gut ging. „Hallo Pavel“ Ihre Stimme war leise, kaum mehr als ein Flüstern, doch sie wollte ihn nicht mehr erschrecken als ihr Auftauchen es ohnehin schon würde.
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Beitrag von Pavel Krol am Fr Dez 27, 2019 2:23 pm

Zeternd tupfte die Elfe die Schürfwunden ab. Sie hatte darauf bestanden sie erst zu säubern, bevor sie sie verheilen lies. Vermutlich um Pavel eine Lektion zu erteilen. Was anderes konnte er sich nicht vorstellen. Die Hauselfe vor ihm war magisch genug egabt, um einen Heilungszauber zu wirken. Aber theoretisch hätte er das auch selbst tun können. Egal wie man es drehte und wendete im Grunde hätte er hundert mal schneller geheilt werden können. Doch es hatte ihn hier herunter in die Küche gezogen. Zu den Elfen. Wie immer, wenn etwas passiert war. Anfang des Jahres, als die Cox ihm seine Energie entzogen hatte war er auch kurz hier her bevor er sich zu Bett begeben hatte. Es hatte sich bei ihm so eingebürgert, dass er sich von den Elfen versorgen lies. Vor allem aber, weil er sich mit ihnen unterhalten konnte und sie es wirklich interessierte, was ihm durch den Kopf ging. Auch wenn sie ihm gerne Widerworte gaben. Hier unten fühlte er sich zwischen den kleinen Geschöpfen einfach wie zuhause. Meistens sogar mehr als in seinem tatsächlichen Zuhause in Wales.
Seine Hand krampfte. Brennender Schmerz zog sich durch die Glieder und er schloss die Augen. Seine Wangenmuskeln stachen sichtbar hervor, weil er die Zähne zusammenbiss, um nicht schon wieder einen Laut von sich zu geben. Er öffnete sie erst wieder, als er ein überraschtes Huch vor sich hörte und merkte dass die Elfe seine Hand los lies. Fragend sah er auf, als er schon spürte, wie sich jemand neben ihn setzte. Ungwollt riss er überrascht die Augen auf und rückte ein Stück von der Ravenclaw weg und versteckte die Hand. Die Arme verschränkend verdeckte er die Sicht auf die Verletzungen. Zudem sah er von der Elbin weg. Er wollte nicht, dass sie ihn so sah. Noch weniger, als dass irgendjemand anders ihn so sah.
Die Hauselfe stand zwischen den beiden Schülern auf dem Tisch und sah hin und her. Ihr Blick war fragend und blieb nach einigen Schweigenden Minuten an Pavel hängen. "So wortkarg heute?", fiepte sie neckend, nachdem der Slytherin nicht auf den Gruß der Ravenclaw reagierte. "Klappe, Japs.", murrte er und sah weiter nicht zu Aletheia. Die Hauselfe kicherte und verbeugte sich vor Aletheia, schwang dabei den nassen Lappen, mit dem sie gerade noch Wunden ausgetupft hatte und warf damit fast die Wasserschüssel um, die neben ihr stand, damit sie den Lappen auswaschen konnte. "Japs, Hauselfe des Schlosses. Abteilung Frühstück und Schülerverarztung. Insbesondere eines Schülers.", stellte sich Japs vor. Er war recht klein, hatte gräuliche Haut und trug ein Kleid, dass aus alten, aber bunten Geschirrtüchern zusammengenäht worden war. Pavel wusste, dass er darauf unglaublich stolz war. Schließlich war es das bunteste unter den hießigen Hauselfen. Zudem von ihm selbstgemacht. Um seine Aussage zu bestätigen, begann er an Pavels Arm zu zerren, bis der nachgab. "Gib her, ich war noch nicht fertig." Zeternd tupfte er weiter und sah irgendwann wieder zwischen den Beiden hin und her. "Also diese Stille ist wirklich unerträglich. Wieso schweigt ihr euch so peinlich an? Hä?", fragte er und wippte dann mit den Brauen, "Ist Japs im Weg? Wollen die Dame und der Herr alleine sein? Hm? Hm? Hmmmm?", sprach er weiter und hatte dabei einen mehr als offensichtlichen Unterton. Kichernd tupfte der Hauself weiter und zwinktere Pavel zu, der eher entgeistert drein blickte.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Fr Dez 27, 2019 3:39 pm

Aletheia verfolgte noch kurz wie Pavel sich versorgen ließ. Kurz fragte sie sich warum er das nicht selbst tat. War er so verletzt? Oder hatte Cox mal wieder ihre Kräfte im Spiel gehabt? Oder gab es einen anderen Grund?
Sie konnte sehen wie er gegen den Schmerz ankämpfte. Ein lautloses Seufzen entfloh ihr.

Als sie sich offen zeigte und neben ihn setzte war sie wenig überrascht zu bemerken wie er zusammenschrak und sich von ihr abwandte. Wie sie schon erwartet hatte versuchte er es vor ihr zu verbergen. "Du weißt, dass das bei mir nicht viel hilft?", flüsterte sie leise, wie nebenbei und griff dann wortlos etwas Obst aus einer Schale, die neben ihr aufgetaucht war. Dankend nickte sie einer jungen Hauselfe zu, die sie mit großen und erwartungsvollen Augen ansah und blickte dann von Pavel zu der Hauselfe, die sich um ihn kümmerte. Sie schien ihn gut zu kennen und so selbstbewusst zu sein ihn ein wenig zu ärgern, wie Thea ein wenig amüsiert feststellte. Doch es hatte auch einen bitteren Beigeschmack.
Es freut mich dich kennen zu lernen, Japs.“ Kurz musterte sie die Elfe lächelnd. „Nettes Gewand, das du da hast.“ Dann warf sie einen Blick zu Pavel, der tatsächlich schließlich seinen Widerstand gegen die Elfe aufgab. Schweigend beobachtete sie die weitere Verarztung und aß nebenbei Biss für Biss an einen Apfel. Währenddessen überlegte sie was sie tun könnte um dem Slytherin zu helfen.

Die pipsige Stimme der Elfe und die spürbaren Blicke rissen die Elbin wieder aus ihren Gedanken und sie sah zu Pavel. Schüttelte den Kopf. „Japs, deine Bemühungen und deine Aufmerksamkeit uns gegenüber in allen Ehren, aber es reicht jetzt.“, sprach sie ruhig, doch mit freundlicher Stimme an die Elfe gewandt. Dann drehte sie sich zu Pavel und musterte ihn offen. „Darf ich?“, leise fragte sie nach seiner Erlaubnis ihm zu helfen. Sie wollte nicht zusehen wie er weiter litt.
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Beitrag von Pavel Krol am Fr Dez 27, 2019 4:34 pm

Wie ein stolzer Hahn streckte er die Brust heraus, als sein Gewand gelobt wurde und bedankte sich. Daraufhin tupfte er gleich viel motivierter und genauer.
Entsetzt atmete die Hauselfe ein, als sie von Aletheia zurechtgewiesen wurde. Dabei wollte er doch nur die Stille füllen. Und mal ehrlich. Diese Stille war doch sehr offensichtlich oder nicht? Das gab wieder guten Tratsch für die anderen Elfen. "Tzäs.", meinte er und warf sich den Lappen über die Schulter und hopste mitsamt der Wasserschüssel vom Tisch und verschwand irgendwo in einen der Nebenräumen. Pavel sah ihm hinterher und warf zu Aletheia nur einen kleinen Seitenblick, bevor er wieder gekonnt in die andere Richtung sah und die Hand zu sich zog. "Geht schon.", log er und murmelte dann vom Thema ablenkend, "Ich glaube du hast ihn beleidigt." Japs konnte mit höflicher Zurechtweisung nichts anfangen. Entweder man nahm seine Art hin, oder man wurde laut. Aber wenn man ihm ruhig nein sagt war er immer gleich eingeschnappt. Das hatte er schon früh festgestellt.
Er verschränkt wieder die Arme und drückte sie an sich, als wäre es ihm unglaublich kalt. Dabei verzog er das Gesicht. Ihm taten die Rippen weh. Die waren vermutlich auch schon ganz Blau. Aber er würde sich nicht schon wieder von hier helfen lassen. Nein. Er konnte auf sich selbst aufpassen. Er brauchte keine Hilfe. Er war nur hier, um den Elfen etwas zu tun zu geben.
Pavel stand ruckartig auf und tigerte die Tafel hinab, die Arme immer nah an sich gedrückt. "Was machst du überhaupt hier?", wollte er wissen und wich einer Elfe aus, die eilig mit einem Stapel Teller an ihm vorbei hastete und begann die Tische zu decken. Eigentlich konnte er es sich denken. Aletheia neigte nicht dazu mit den anderen oben zu essen und die Hauselfen hatten ihm schon lange berichtet, dass sie sich ihr Essen hier unten holte. Aber es ging ja nur darum, vom Thema abzulenken. Wo hatte er seinen Zauberstab? Umhangtasche. Sollte er? Nein.
Plötzlich spürte er, wie jemand an seinem Hosenbein zerrte. Japs war wieder aufgetaucht und versuchte ihn zurück zum Tischanfang zu bringen. "Sturrer als ein Gryffindor.", meckerte er und zerrte, "Miss. Könnten Sie Japs helfen? Bitte?" Seufzend lies er Pavels Hose los und sah zu Aletheia. Die war schließlich der Grund, weshalb er überhaupt seine Arbeit unterbrechen hatte müssen. Pavel resignierte. Entweder würde der Hauself darauf pochen, oder die Ravenclaw. Da war er sich jetzt schon sicher. Er wandte sich wieder um. Zeigte Aletheia damit das erste mal sein maltretiertes Gesicht und schob Japs zurück zum Tischanfang. Er hatte eine Platzwunde an der Stirn, seine Lippe war aufgerissen und unter dem rechten Auge war ein großer rotblauer Fleck. Offenbar in Faustform. Er setzte sich neben die Ravenclaw, hatte den Tisch nun im Rücken und fiel Augenblicklich wieder ins sich zusammen. Den Kopf nach unten gesenkt und die Hände im Schoß liegend sah er wieder zu Boden. "Mach was du für richtig hältst.", murmelte er kaum verständlich. Schlimmer konnte es nicht werden.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Fr Dez 27, 2019 5:41 pm

Lächelnd beobachtete Aletheia wie stolz der Hauself auf ihre Anmerkung reagierte. Auf Pavels offensichtliche Lüge reagierte sie nur mit einem leichten Heben der Augenbrauen und beobachtete Japs weiter. Dass ihre Worte das hilfsbereite Wesen kränkten registrierte sie mit einem kleinen Stirnrunzeln während sie Japs hinterher blickte. Dann schüttelte sie leicht den Kopf. „Ja, ich habe davon gehört, dass diese Hauselfe sehr speziell sein soll. Aber ich bin mir sicher, das legt sich wieder.

Die Elbin blickte wieder zu Pavel, sah, wie der Andere versuchte alles herunterzuspielen. Still musterte sie ihn als er hin und her wanderte. Erkannte den Widerwillen in seinen Augen und konnte sich gut denken, was ihm gerade durch den Kopf ging. Also ging sie fürs Erste auf seinen Themenwechsel ein, nicht aber ohne den Plan ihn aufzuhalten sollte er ohne weitere Behandlung gehen wollen.
Sie hielt den fast fertig gegessenen Apfel in die Höhe. „Essen. Die offizielle Mahlzeit meide ich so oft ich kann, aber das ist dir sicher auch schon aufgefallen.“
Thea schmunzelte leicht. Sie bemerkte wie sich Japs wieder näherte. Der Gesichtsausdruck der Elfe zeigte Entschlossenheit und Thea unterdrückte ein Grinsen. Ja, Hauselfen konnten sehr eigen und sehr stur sein. Aber sie waren auch mächtige und meist unterschätzte Wesen. „Natürlich, Japs.“ Auffordernd blickte sie zu Pavel. Sie wusste er war stur, aber das war sie auch und sie würde ihn nicht einfach gehen lassen ohne zu wissen, dass es ihm besser ging. Und Pavel schien das ebenfalls zu wissen. Sanft lächelte sie und musterte dann aber wieder mit ernstem Blick den Slytherin.

Ruhig besah sie sich die Wunden in seinem Gesicht, wartete bis Pavel wieder saß. Unterdrückte wieder ein besorgtes Seufzen als er in sich zusammen sackte, kaum, dass er saß. Es schmerzte sie ihn so vor sich zu sehen. Er wirkte beinahe gebrochen, etwas das seine Worte noch unterstrichen. Sie nickte.

Erschrick nicht.“, murmelte sie leise und legte dann sachte eine Hand auf seine Stirn, schloss die Augen und schickte ihre Magie los.
Wunde um Wunde schloss sich, erst die Platzwunde, dann heilte das Auge, die Lippe, weiter über die Rippen. Sie arbeitete sich durch, kümmerte sich um alles was nicht stimmte und gab ihm die Möglichkeit sich zu regenerieren.
Als sie die Augen wieder öffnete sah sie ihn ernst an.„Wer war das? schieg kurz und ergänzte im selben Ton„was genau ist passiert? "
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Beitrag von Pavel Krol am Mi Jan 15, 2020 12:55 pm


Aletheias kühle Finger und die Berührung an der geschundenen Stirn liesen ihn kurz zurückweichen. Doch er besann sich und hielt sich regungslos hin. Er schloss die Augen, als die heilende Magie durch seinen Körper kroch und ein wohliges Kribbeln hinterlies. Wärme, Sicherheit,... Der Zauber heilte nicht nur die körperlichen Schäden. Zumindest für den Moment. Als sie seine Stirn wieder loslies war das Gefühl wieder verschwunden. Leere und Kälte nahmen stattdessen wieder den Platz ein.
Pavel schnaubte auf ihre Frage hin. "Keine Ahnung was passiert ist.", murrte er. Nicht im wortwörtlichen Sinne. Ihm war noch vollkommen bewusst, was passiert war. Aber warum. Das wurde ihm nicht schlüssig. "Ich habe nichts getan, außer vom Gemeinschaftsraum zur Bibliothek zu laufen. Ich wollte nur in Ruhe lernen und plötzlich-", er brach ab und zuckte bei dem Gedanken unbewusst zusammen. Plötzlich spürte er Camerons Faust im Gesicht und er wusste nicht einmal wofür. Er hatte in letzter Zeit nichts getan, was Alasdair, oder irgendeinen seiner Schoßhunde aktiv getroffen hätte. Er war zur Zeit mehr damit beschäftigt auf die Abschlussprüfungen zu lernen. Deshalb wollte ihm einfach nicht in den Sinn kommen, wofür das gewesen sein soll.
Pavel rieb sich über die Rippen, die durch Aletheias Zauber eigentlich wieder geheilt waren. Aber sie schmerzten dennoch. Die Erinnerung war das, was noch weh tat. "Alasdair sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob er seine Wachhunde noch unter Kontrolle hat.", fügte er an, ohne weitere Hinweise zu nennen, wer ihn so zugerichtet hatte. Es war sein Problem und er würde es alleine auch lösen. So wie er es immer alleine löste. Irgendwann würde er seine Rache schon bekommen, auch wenn es nicht heute war und auch nicht morgen. Pavel rümpfte die Nase. Wieso erzählte er ihr das überhaupt? Er brauchte sich nciht noch schwächer machen, als er so schon aussah. Schlimm genug, dass sie ihn so erwischt hatte. Nichts. Gar nichts würde mehr über seine Lippen kommen.
Ein fragender Laut drang aus seinem Mund, als er merkte, wie Japs ihn prüfend abtastete. "Japs will wissen, ob wieder alles ganz ist. Nicht dass etwas vergessen wurde.", erklärte der Hauself und tastete weiter. An seinem Arm blieb er hängen. Er stutzte, weil er etwas spürte und schob daraufhin eiligst den Ärmel hoch. Die Frostrune prangerte noch immer auf seinem Unterarm. Sie war weiterhin aktiv, das spürte Pavel. Sie gab immer noch etwas Kälte ab, aber er merkte sie kaum noch. Allerdings war eine weitere hinzugekommen. Nach ihrem kleinen Abenteuer im Verbotenen Wald, hatte er sich seinen anderen Aufzeichnungen über Runen gewitmet und ein paar Experimente mit einer Erdrune gemacht. Sie hatte nicht so viel Energie, wie die Frostrune erhalten. Die Kraft der Lichtung und des Vollmondes fehlten, aber er hatte es geschafft, sie erscheinen zu lassen. Das war für ihn bereits ein großer Erfolg. Die nächsten Schritte würden sein zu testen, was sie bewirkte.
Japs gab gab ein lautes entsetztes Geräusch von sich, als er die zwei Zeichen sah und begann darüber zu rubbeln, als wäre es nur Farbe, die er wegmachen konnte. "Böse Magie, Böse Magie, Böse Magie!", stieß er entsetzt aus und versuchte sie zu entfernen, er setzte sogar zu einem Zauber an. Doch Pavel stieß ihn weg. "Lass das!", fuhr er ihn an und in seinen Augen funkelte Zorn. Niemand sollte versuchen ihm die Runen wegzunehmen. Niemand. Japs war entsetzt. Rappelte sich wieder auf und eilte schnellstens davon. Dabei murmelte er immer wieder Böse Magie.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am So Jan 19, 2020 5:35 pm

Aletheia hatte damit gerechnet, dass er trotz ihrer Warnung erschrecken würde. Sie wartete nochmal einen kurzen Moment, bis Pavel sich gefasst hatte. Dann erst legte sie ihre Finger erneut auf seine Stirn und begann. Sie konzentrierte sich. Nicht um die Arbeit auszuführen, sondern um genau zu beobachten was ihre Magie tat und was sie bei ihm auslöste. Möglicherweise konnte ihr schon das einen Hinweis darauf geben was geschehen war und mehr…

Schließlich, als sie sicher war alles getan zu haben, was sie fürs Erste tun konnte, öffnete sie die Augen und trat etwas zurück, setzte sich wieder neben Pavel und musterte ihn aufmerksam.


Sie war doch ein klein Wenig überrascht, dass er ihr tatsächlich eine Antwort gab, nicht, dass sie es toleriert hätte, wenn er sie abgewimmelt hätte, nun es versucht hätte zumindest…
Stumm saß sie da und hörte ihm zu. Sah wie die Frage nach dem Warum groß hinter seinen Worten hing.
Sie beobachtete wie er plötzlich abbrach und zusammenzuckte, verfolgte jede seiner Regungen, die ihr ein gutes Bild davon gaben, was bei dem Angriff getan worden war, selbst, wenn sie das nach den Verletzungen bereits gewusst hatte.
Und tatsächlich erwähnte er schließlich auch den Wolfar-Jungen. Aletheia nickte verstehend. Die Gruppe um Alasdair also, doch ohne dessen Einwirken offenbar.
Prüfend legte die Elbin den Kopf leicht schief und musterte Pavel genau. Er sagte nicht mehr dazu, doch sie hatte den ein oder anderen Namen im Kopf, der in Betracht kam. Und es wunderte sie nicht, dass Pavel sich weigerte mehr darüber zu erzählen, nicht dass sie allerdings vorhatte ihm das durch gehen zu lassen. Doch sie sah wie sich seine Augen wieder verschlossen, wie er sich wieder etwas von ihr angrenzte und beinahe wäre ihr ein Lächeln über das Gesicht gehuscht. Oh, wenn er sich da mal nicht täuschte.

Amüsiert beobachtete sie für einen Moment die eifrige, besorgte Hauselfe. „Ich verspreche dir, Japs. An ihm ist alles wieder ganz.“ Doch als die Elfe zu Pavels Hand kam richtete Aletheia ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Slytherin. Sie hatte gespürt, dass da noch etwas war, die fremde Magie, eine mächtiger, als eine zweite Signatur. Sie wusste woher die eine kam, hatte es auf der Lichtung bereits gesehen, doch die andere war ihr neu. Die hektische Reaktion des Elfs ignorierend musterte sie Pavel. Fing nur nebenbei Japs auf als Pavel ihn wegstieß und bemerkte am Rande wie der Hauself verschwand.

Mit festem Blick sah Thea zu Pavel. Kurz schwieg sie, ehe sie mit ruhiger, fast sanfter Stimme zu sprechen begann. „Du glaubst doch hoffentlich nicht, dass ich mich einfach so mit einem Krümel zufriedengebe und dich dann deine Schlachten wieder alleine schlagen lasse?“ Aufmerksam und unmerklich amüsiert musterte sie den Slytherin. „Es spielt keine Rolle ob du es mir erzählen willst oder nicht. Wenn ich darauf anlege finde ich es auch ohne deiner Mithilfe heraus. Es ist allein deine Entscheidung ob du das einfach akzeptierst und meine Unterstützung annimmst oder ob du dich jedes Mal ärgerst, wenn ich wieder auftauche, um zu tun was ich für richtig halte.

Dann griff sie nach einem Becher Wasser, der schon vor einer Weile vor ihr aufgetaucht war. „Und ich hoffe sehr, dir ist bewusst was du da tust.“ Thea deutete auf seinen Arm. „Es ist gefährlich, besonders, wenn man damit alleine herumexperimentiert.“
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Beitrag von Pavel Krol am Sa Apr 04, 2020 10:43 pm

Sein zorniger Blick folgte der Elfe und saß starr dort, die Muskeln angespannt. Erst die Wort der Ravenclaw rissen ihn zurück ins hier und jetzt und er rümpfte die Nase. Sein Körper war geheilt, weshalb er keinen weiteren Grund sah, sich noch weiter bei ihr aufzuhalten, und aufstand. "Ich hatte gehofft, dass du mich in Ruhe lässt.", murrte er und strich sich mit der Hand die Haare nach hinten. Wieso musste die Elbin ihre Nase auch überall hineinstecken und dabei auch noch so hartnäckig aufsässig sein? Seine Stirn legte sich in Falten, während er innerlich über sie fluchend die Ravenclaw ansah.
Als sie zur Sprache kamen, zog er den Ärmel seiner Uniform wieder herunter und zischte leise: "Ich erweitere mein Wissen. Wenn ich etwas über einfache Zauber wissen will, schlage ich Kinderbücher auf, mit denen sogar Schlammblüter etwas lernen könnten." Kaum hatte er es ausgesprochen, drehte er sich von ihr weg und wandte ihr den Rücken zu. Normalerweise beherrschte er sich in seiner Wortwahl und vermied es dieses Wort über seine Lippen kommen zu lassen. Aber Aletheia machte ihn ganz kirre. Das war ja schlimmer als mit seinem Großvater zu diskutieren. "Außerdem, was interessiert es dich. Ich kann mit meinem Körper tun und lassen, was ich will.", argumentierte er über die Schulter dagegen. Kurz schnaubte er auf und sah nach ob. Licht drang durch ein Fenster knapp unter der Decke. Wenn er genau hinhörte, hörte er auch Schüler und leisen Wind auf der anderen Seite. Aber sehen konnte er nicht wirklich etwas. Nur den Himmel aus diesem Winkel.
Nebenan schepperten Teller und Töpfe. Die Hauselfen begannen mit dem Abwasch.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Fr Apr 10, 2020 9:08 pm

Aletheia gab ihm einen Moment Zeit ehe sie ihn wieder ansprach und damit sichtlich aus seiner Abwesenheit riss. Sie schmunzelte leicht. „Die Hoffnung stirbt zuletzt, nicht wahr?“ Es amüsierte sie sehr zu sehen wie er insgeheim über sie schimpfte. Sich davon beeinflussen und abschrecken lassen würde sie nicht. Zwar waren sie beide Sturköpfe, allerdings war sie der Sturkopf mit den weiter reichenden Fähigkeiten. Er kam nicht umhin sie und ihre Einmischung akzeptieren zu müssen.

Dann wurde ihr Blick allerdings kühl und ihre Augen blitzten auf, während er sprach. „Gegen Wissenserwerb ist nichts einzuwenden, aber wenn du dich weiterhin mit diesem Thema nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch befasst und das alleine bringt dich das in spätestens einem halben Jahr um. Und dann hilft dir dein ganzes Wissen nicht mehr, denn du wirst es nicht aufhalten können.“, erwiderte Thea zu seinem Rücken. Sie ließ es zu, doch war auch darauf gefasst ihn binnen eines Augenblickes zum Stillstand zu bringen. Sie würde ihn nicht einfach hier heraus spazieren lassen. Notfalls würde sie nicht zögern einen Teil ihrer Kräfte einzusetzen. Dann allerdings verfinsterte sich ihr Blick und mit einer schnellen, lautlosen Bewegung stand sie vor ihm.
Das ist eine gute Frage… was interessiert es mich eigentlich…“, überlegte sie laut, sich ihn dabei aber fest an. „Es stiimmt, du kannst tun und lassen was du willst, dummerweise hast du nur die Aufmerksamkeit einer Elbin auf dich gelenkt. Und die, aus welchen Gründen auch immer, will nicht, dass du dich kaputt machst. Willst du wirklich DENEN (und meinte damit Celeste, Alasdair und Co) den Sieg überlassen? Denn wenn du so weiter machst, wirst du das. Du hast anscheinend keine Ahnung was du da mit den Runen eigentlich tust. Ich sage nicht hör auf damit, aber verdammt nochmal… wenn dir etwas an deiner Gesundheit, deiner Freiheit, deinem eigenen Willen und deinem Leben etwas liegt, dann hör auf so dumm, naiv und trotzig wie ein kleines Kind zu handeln und fang an über die Konsequenzen nachzudenken.“ Ihre Stimme war weich, fast sanft, doch hatte sie einen nachdrücklichen Ton darin mitschwingend und ihr Blick bohrte sich fest in seinen, ließ es nicht zu, dass er den seinen von ihr abwandte.
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Beitrag von Pavel Krol am Sa Apr 11, 2020 12:40 pm

Pavel wich einen Schritt zurück, als die Elbin plötzlich vor ihm stand. Seine Stirn legte sich in Falten und seine Augen funkelten den ihren entgegen. Er hatte sich etwas erschrocken, doch das gab er nach außen hin nicht Preis. Stattdessen konzentrierte er sich auf den Zorn. Wie konnte diese Ravenclaw es wagen ihm zu sagen, was er zu tun und zu lassen hatte? Es war seine Entscheidung und die würde er auch nicht wegen ihr ändern! Er schnaubte verächtlich. Sie wollte nicht, dass er sich kaputt machte. Als wäre er ein kleines Kind, auf das sie aufpassen müsste. "Ich weiß was ich tue.", zischte er in der Überzeugung, es tatsächlich zu wissen, was in der Tat nicht der Fall war und fauchte weiter, "Und selbst wenn es so wäre. Dann würde ich in meinen letzten Momenten dafür sorgen, dass sie mit zur Hölle fahren!
Er ballte die Fäuste. Stand starr da und betrachtete sie mit offener Wut. Doch ihre Worte halten nach. Sie wollte nicht, dass er sich kaputt machte. Sie wollte nicht, dass er sich kaputt machte. Sie machte sich Sorgen um ihn. Die Zornesfalten auf seiner Stirn glätteten sich. Langsam. Wieso machte sie sich Sorgen um ihn? Er wollte nicht, dass sie sich Sorgen machte. Sein Blick flog musternd, suchend über das Gesicht der Elbin. Hatte er sie versehentlich mit irgendetwas verzaubert? Nein. Ihre Augen strotzten nur so vor eigenem Willen. Aber wenn der Wille so groß war, wieso tat sie dann soetwas schwachsinniges, wie sich Sorgen um ihn zu machen? Niemand tat so etwas. Nicht einmal er selbst. Zumindest glaubte der Slytherin das. Deshalb machte er ja so wahnwitzige Experimente. Probierte mit Magie herum, die alt und mächtig war und sehr wahrscheinlich aus einem guten Grund in den Untiefen der Verbotenen Abteilung versteckt waren. Niemand machte sich Sorgen und er hatte freie Bahn sich das Maximum an Wissen anzueignen. Denn dann konnte er so weit gehen wie er wollte. Jeden Versuch einmal starten und nicht darüber nachdenken, wen es treffen könnte.
Pavel wich einen weiteren Schritt zurück. Die Kälte auf seiner Haut nahm ein weiteres Mal seit entstehen der Rune an Kraft zu. Zog sich durch die Adern. Brannte und kühlte zugleich. Er wandte sich mit einer knappen, etwas von seinem Körper wegbewegenden Armbewegung ab. Sie sollte sich fern von ihm halten. Es war verwirrend. Das Gefühl war verwirrend. Es wollte sich keine Gedanken darüber machen müssen, dass sich jemand Gedanken um ihn machte. Wieso beschäftigte ihn das überhaupt so? In Gedanken versunken zeigte er ihr wieder die kalte Schulter. Nicht bemerkend, dass die Rune auf seinem Arm, dem Wunsch nachgegangen war Abstand zwischen ihn und Aletheia zu bringen. Eine Eiswand hatte sich zwischen sie geschoben und ragte mit scharfen Krallen Richtung steinerner Decke der Küche. Die Temperatur war im Raum gesunken, aber Kälte war Pavel gewohnt.
Eigentlich hätte er einfach gehen sollen. Schließlich stand er auf der Seite, die zur Treppe führte. Hinauf zu den Unterrichtsräumen. In die Bibliothek. Weg auf jeden Fall. Aber irgendwie fehlte ihm der Wille dazu. Hatte die Ravenclaw in Wirklichkeit ihn verhext? Was wollte sie damit bewirken? "Hör auf mit dem scheinheiligen Getue und sag einfach was du willst.", forderte er auf einmal. Wenn sie ihn verzaubert hatte, musste es einen Grund geben. genauso wie es einen grund geben musste, weshalb überhaupt eine Elbin hier an die Schule gekommen war und als Schülerin getarnt durch die Gänge striff. Sie wollte irgendetwas. Wenn es half ihr das zu bringen was sie suchte, um sie wieder loszuwerden, dann sollte es so sein.
Er drehte sich wieder um. Sah durch die verzerrende Eiswand und erkannte endlich seine Tat. Kurz erstaunt sah er nach oben, um das volle Maß des Konstrukt aufzunehmen, doch dann begann er zu Grinsen. Das war ja großartig. Wie nützlich diese kleine Rune doch war.

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Beitrag von Aletheia Salvatora am Sa Apr 11, 2020 2:56 pm

Aletheia ließ sich nicht davon beirren, als er zurück wich und sie anfunkelte. Auch sein Zorn beeindruckte sie nicht wirklich, stattdessen erwiderte sie seinen Blick mit stoischer Ruhe und beobachtete was sich in seinem Gesicht tat. Dass sie innerlich nicht so ruhig war ließ sie ihn nicht sehen. Doch seine Wut fachte auch in ihr etwas an.
Wirklich? Das glaube ich kaum. Ich habe mir die Bücher hier in der Bibliothek mal angesehen. Da steht nur die Hälfte von dem drin, was wirklich wichtig zu wissen ist.“, gab sie mit trügerisch sanfter Stimme zurück. „Und du magst sie mitnehmen können, aber was hast du dann davon? Für dich würde es einen langen grauenhaften Tod bedeuten, für sie wäre die Dauer gering. Wahrscheinlich würden sie gar nicht verstehen was geschieht da wäre es schon vorbei. Ist es das was du willst?“ Sie legte ihren Kopf leicht schief und musterte ihn genau.
Entgegnete seinem wütenden Blick gelassen. Sie sah es in ihm arbeiten, beobachtete wie sich sein Gesicht langsam veränderte und sich seine Mine verändere. Auch ihre eigene Gefühlswelt wurde wieder etwas ruhiger. Er wirkte eindeutig irritiert, je länger er über ihre vorigen Worte nachdachte.
Plötzlich spürte sie leichte Veränderungen, die Magie um sie herum schien anzusteigen und sich zu verändern, die Temperatur sank. Auch war ihr nicht entgangen, dass er sich von ihr entfernte. Alarmiert beobachtete sie Pavel und bereitete sich vor einzugreifen, als er sich von ihr abwandte.  
Eine Eiswand bildete sich zwischen ihnen. Thea musterte das Gebilde kurz. Für einen kurzen Moment war sie geneigt genervt zu schnauben, doch sie blieb still, ihr Gesicht veränderte sich, wurde weicher. Noch ließ sie die Wand bestehen, er sollte sehen, was passieren konnte… „Was ich will? Dir helfen. Alleine wirst du das alles nicht schaffen. Wolfar, Cox, deine Albträume, deine Experimente. Wir sind uns überraschend ähnlich. Außerdem… du könntest mir ebenfalls helfen.“ Dass das nur ein Nebengrund war, war für sie als Elbin sehr ungewohnt. Aber sie wollte nicht genauer darüber nachdenken. Und ihm es auch nicht sagen…
Dann drehte er sich wieder zu ihr und war sichtlich erstaunt über das Eis. Sie ließ ihn noch kurz das Teil betrachten und hielt dann ihre Hand gegen die Wand, binnen kurzer Zeit war ein Loch in das Eis geschmolzen und sie trat wieder etwas auf Pavel zu. In ihren Augen blitzte es. Mit dieser Aktion hatte er es endgültig geschafft sie nicht mehr los zu werden fürs erste. Er hatte verdeutlicht, dass er die Magie der Runen stärker in sich aufgenommen hatte als gut für ihn war. „Netter kleiner, und sehr gefährlicher Trick.“, kommentierte sie.
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